Coca Cola sorgt für Wasserengpässe in Indien

Eine Kommilitonin machte mich beim kräftigen Schluck aus der Colaflasche auf das Vorgehen von Coca Cola in Indien aufmerksam.

Ich recherchierte daraufhin mal etwas im Netz:

Artikel 1 aus dem Spiegel:

Nach Angaben des “India Resource Center” bedroht der rapide sinkende Wasserspiegel über 50 Dörfer in der Umgebung von Kala Dera. Die Bauern klagen, dass der Getränkekonzern sie ihrer natürlichen Wasserressourcen beraubt, das noch vorhandene Grundwasser verschmutzt und den Boden mit Pestiziden verseucht habe. “India Resource” beschuldigt den Konzern außerdem, in Indien durch Pestizide belastete Getränke zu verkaufen. Und bereits im Juli 2003 berichtete die britische BBC, Coca-Cola habe Bauern mit Abfallprodukten aus einer Abfüllanlage als Düngemittel beliefert, die giftige Chemikalien wie Cadmium und Blei enthalten hätten.

Artikel 2: Greenpeace4kids

sind schon 260 Brunnen in Indien ausgetrocknet! Vor allem für die Frauen ist das schlimm: Während sie früher das Wasser einfach an ihrem Dorfbrunnen holen konnten, müssen sie jetzt kilometerweit dafür laufen.

Artikel 3 von germany.indymedia.org:

Coca Cola jedoch setzt weiterhin die Vergiftung von Wasser in Indien fort. Seine Vorgehensweisen werden dabeiimmer absurder. So hat der Konzern seine üblichen, giftigen Abfälle als “Düngemittel” unter den Landwirten besagter Zone verteilt. Die British Broadcasting Corporation (BBC) hat Untersuchungen angestrengt, denen zufolge hohe Konzentrationen der Schwermetalle Blei und Kadmium in den Cola-Abwassern festgestellt worden sind. Die Antwort der CC-Company gegenüber dem BBC-Reporter bezüglich des “Cola-Düngers” war, “Für die Landwirte hier, ist das gut, das sind in der Mehrzahl doch Arme.” Die lokalen Regierungen fordern hingegen von dem Konzern, unverzüglich praktische Massnahmen zu ergreifen.

Danke Marika für den Denkanstoß!

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