Stell dir vor, es gäbe ein Magazin speziell für dich.
Du kannst dir mit dem Internet diese Zeitung in 30 Minuten zusammenstellen.
Was brauchst du dafür?
Jemanden, der die Artikel schreibt, einen der sie findet, einen der sie zum Verleger bringt, einen der dir daraus eine Zeitung druckt und einen der dir deine Zeitung immer in deinen Briefkasten wirft.
Fangen wir also an: Wer schreibt die Artikel deiner Zeitung?
Auf der ganzen Welt tippen Menschen ihre Informationen ins Internet. Dein Nachbar, Redakteure, Journalisten…
Wer findet meine Artikel?
Suchmaschinen, wie zum Beispiel google, die Internet, Zeitungen und Blogs nach deinen Schlagworten durchsuchen.
Wer bringt dann die Artikel zu meinem Verleger?
Niemand, der Verleger holt sich die Nachrichten. Wenn ein Autor einen Beitrag auf seiner schön gestalteten Seite veröffentlicht, bietet er diesen Beitrag wahrscheinlich auch noch in einer Version ohne Design/ Layout an.
Als pure Information sozusagen. Reines Nachrichtenfutter. Dieses Format nennt man Feed. Halte nach dem Wort RSS, Atom, XML oder Feed Ausschau.
Alle Seiten mit diesem Service sind potentielle Artikellieferanten für deine Zeitung.
Wer druckt mir meine Zeitung?
Du hast dir jetzt schon die Feeds, die dich interessieren könnten, herausgesucht und gehst du zu deinem Zeitungsverleger, dem sogenannten Feedreader (hier: Bloglines ).
Dem erzählst du, dass er jedesmal, wenn deine Quellen neue Artikel liefern, diese Artikel in deiner Zeitung drucken solle.
Er macht das gerne, wenn du ihm sagst, wo er sich die Feeds abholen kann.
Wer bringt dir dann deine Zeitung?
Das macht dein Verleger selbst, er kommt immer vorbei wenn er was neues für dich hat. Er hat dir auch angeboten, dass du deine Zeitung immer neu anpassen kannst. Er bringt dir die Zeitung auch an jeden Ort. Du musst nur dein Konto aufrufen, wie etwa bei web.de oder gmx.
Viel Spaß mit deiner eigenen Zeitung.
Hier schließt mein Tutorial “Eigene Zeitung in 15 Minuten” an.
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