Aesop – das Pferd und der Esel

Heute werde ich meinen ersten Podcast veröffentlichen.

Ich lese eine Fabel von Aesop; seine Texte haben immer “eine Moral von der Geschicht”, des Weiteren lerne ich das podcasten und mein Logopäde empfahl mir das Vorlesen gegen mein Stottern.

Hier geht es zum Podcast

Motivation aus Sicht der Hirnforschung

Im Focus-Artikel zum Thema Führung kam mir die Forschung zu kurz. Ich recherchierte und fand einen Podcast zu Motivation und Verhaltensänderung bei SWR2. Hirnforscher Gerhard Roth schildert seine Sicht der Dinge. Wie führe und motiviere ich mich oder mein Umfeld und erreiche so das gewünschte Verhalten?
Schon mal vorab – wir sind Individuen und es gibt kein Patentrezept!

Teil #1 “Motivation”

Motivation ist das was uns antreibt – ohne Motivation tun wir nichts.
Motivation besteht aus Motiven. Diese Motive können bewusst oder unbewusst gebildet werden. Sie sind die Einzelziele einer Person.
Es gibt Grundmotive; wir alle haben sie, und sie bestimmen direkt unser Verhalten. Zusätzlich werden diese Grundmotive mit Lust, Unlust und Schmerz gekoppelt. Diese Kopplung ist für unsere Gedächtnisbildung wichtig.
Unser Bewusstsein drängt unsere Lust zu befriedigen und Unlust und Schmerz zu meiden.
Unser Unterbewusstsein will die Grundmotive befriedigen.
Es gibt drei Arten: biogene, soziogene und psychogene Grundmotive.

* biogene Grundmotive
ergeben sich aus unserer Natur (Hunger,Durst, Sex, Schlaf,…). Diese Motive sind genetisch bedingt. Gekoppelt mit unseren Affekten und Grundgefühlen bestimmen diese unser Temperament (lebhaft, mürrisch, kontaktfreudig,…).

* soziogene Grundmotive
werden von unserer Gesellschaft vermittelt (Nähe zu Anderen, Kommunikation, Macht, Besitz, Ruhm,…). Diese sind ebenenfalls genetisch bedingt, allerdings hängt deren Ausprägung von den von uns gemachten Erfahrungen ab.

* psychogene Grundmotive
entsprechen unserer Psyche und ergeben sich aus den Erfahrungen unserer ersten Lebensjahre (Geborgenheit, Liebe, Anerkennung, Selbstverwirklichung, Selbstwirksamkeit…) – diese schwanken also zwischen dem Aufgehen der eigenen Person und dem Aufgehen seines Umfelds. Sie sind ebenenfalls genetisch bedingt, allerdings hängt deren Ausprägung, von den gemachten Erfahrungen ab – also wie bei den soziogenen.

Diese gemachten Erfahrungen nennt man emotionale Konditionierung. Die emotionale Konditionierung erfolgt größtenteils unbewusst. Unsere Psyche und unsere Persönlichkeit bilden sich so. Unsere Persönlichkeit legt dann fest, wie wir uns zu uns selbst und zu unserer Umwelt verhalten – wie wir mit Erfolg, Misserfolg, Belohnung und Strafe umgehen.

Später kommt noch die Sozialisation hinzu, bei der wir beobachten, wie unser Verhalten auf andere wirkt.

Es gibt also 3 Weisen, wie wir Motive bilden:
* durch Gene und Temperament
* durch die frühkindliche emotionale Konditionierung
* durch die spätere Sozialisation

Wie oben schon angesprochen, gibt es zwei Arten der Verhaltenssteuerung:
* bewusst streben wir nach Lust und vermeiden Unlust und Schmerz
* unbewusst wollen wir unsere Grundmotive befriedigen
–> das Unbewusste belegt Erfahrungen mit Lust, Unlust und Schmerz und so setzt es mit Hilfe des Bewussten seine Bedürfnisbefriedigung durch.

Welche Auswirkung hat das auf die gewünschte Verhaltensänderung?

Dies kommt im zweiten Teil.

Links:
Teil #2 “Verhalten”
Beitrag zum Fokusartikel
SWR2Wissen- “Mehr Motivation”
Gerhard Roth

Familienbild – Anspruch und Wirklichkeit

Quelle: SWR2Wissen: Was vom Caveman übrig blieb – Die Überforderung des Familien-Ideals

Die Situation

Unser Familienideal (alles besteht aus Liebe, Glück, Erfolg im Beruf und keinen Konflikten) ist ein Trugschluss und hat es so, wohl noch nie gegeben.

Derzeit leben wir mit einer hektischen Außenwelt und bevorzugen die Familie als Hafen.
„Null Zoff, voll busy“ – als Motto unserer Gesellschaft.

Früher war das anders: Kinder wurden nicht derart geplant in die Welt gesetzt, bekamen weniger Aufmerksamkeit und mussten weniger Anforderungen erfüllen. Es gab weniger Intimisierung; das „Sie“ als Anrede für Eltern galt vor 100 Jahren als üblich.

Krisen und Kriege verhinderten meist den Drei- oder Vier-Generationen-Haushalt. Es war also keinesfalls die Norm, wie heute in meiner Generation oft angenommen.

Die Herausforderungen

Jetzt, da Kinder rar sind, hebt man hohe Erwartungen und will seinen Kindern im Gegenzug auch viel bieten. Folglich steigen die Ansprüche an sich, den Partner und den Job.

Der Job fordert Flexibilität und es wird erwartet dass er an erster Stelle steht. Jeder versteht, dass man in einem 3-Schicht betrieb um 06.00 Uhr seinen Vorgänger ablösen muss.

Wie steht es aber um die Fürsorge – ist sie nicht genauso wichtig wie unser wirtschaftlicher Erfolg?

Das Büro ist neben dem Arbeitsort auch ein Platz, den man sich schön einrichten kann. Schön im Sinne von organisieren und planen. Die Arbeitsabläufe sind berechenbarer als eine sich dynamisch verändernder Familienalltag. Das Büro wird somit oftmals auch als Zufluchtsort genutzt.

Man stellt grundsätzlich in Frage, ob die Kleinfamilie überhaupt sein müsse.
Unsere Flexibilität gibt dem Menschen viele Spielräume, solange die Gesamtbilanz für jeden Einzelnen stimmt.

Eckart Voland sagt dazu:

Wir müssen verstehen, dass alle Beteiligten in den Familienprozessen Manager in eigener Sache sind. Sie können eine Rolle annehmen, müssen es aber nicht. Und wenn die Perspektive einer Rolle nicht positiv ist, ist man geneigt, diese Rolle auch von sich zu weisen. Wenn beispielsweise von den Männern verlangt werden sollte, dass sie mehr leisten sollen innerfamiliär, als sie von sich aus zu leisten bereit sind und was auch in ihren Bilanzen zweckmäßig wäre, weil es halt Opportunitäten außerhalb der Familie gibt, die man nutzen kann, etwa im Erwerbsleben oder in anderen Bereichen, dann kann es natürlich sein, dass die Männer sagen, ich mache bei diesem Spiel nicht mehr mit. Ich bin Stratege, ich verfolge meine ureigensten Interessen. Wenn ich das tun kann innerhalb der Familie, ist das fein und okay, ich werde das auch gerne tun, aber bitte, es muss die Gesamtbilanz stimmen. Und wenn ich den Eindruck habe, dass das nicht stimmt, kann ich mich auch dem System entziehen und eine ganz andere Strategie fahren, indem ich mich dann nicht mehr emotional binde, sondern aus der Familie ausbreche.

Die Gruppe der ledigen, kinderlosen Männer wächst. Die Politik versucht mit leichtem Zwang einzugreifen und die Männer fürsorglicher werden zu lassen. Ob das geht, oder sein soll ist ebenfalls nicht geklärt. Vielleicht sind es die Männer auch schon?

In einem Projekt helfen Manager einen Nachmittag pro Woche benachteiligten Kindern. Es werden Erfahrungen gemacht, die dann die Entscheidungen im Firmenalltag beeinflussen.

Kommentar/Schlüsse:

Ich werde noch besser überdenken, auf welchen Hochzeiten ich tanzen will und vor allem, welche Ansprüche ich an meine Beziehung und ggf. spätere Familie stelle.
Man wird bestimmt schnell unzufrieden, hilflos und verbittert, wenn es einem nicht gelingt, inne zu halten und sich klar zu machen, was man leisten kann, haben will, und was die Realität ist.
Ist man von lauter Nerds umgeben, die keine Kontakte nach außen pflegen, muss man sich nicht wundern, dass man mit deren IT-Wissen nicht mithalten kann. Dieses Wissen ist dann die Grundlage für anspruchsvolle technische Problemlösungen. Ist man somit nur in einer Zweierbeziehung unterwegs, strapaziert man diese zu sehr und steht bald alleine da. Dieses Beispiel ist vor allem für mich, dass es mich immer wieder daran erinnert, welchen Konsequenz es hat, einen Termin (sei es eine Party oder das Werkeln an einem IT-Problem) haben kann.

Merlin Mann und David Allen: “Productive talk” #0,#1

Merlin Mann von “43 folders” veröffentlicht eine Interviewserie mit David Allen namens “Productive talk”.
Die Interviews sind in Englisch und somit kann es sein, dass ich das ein oder andere falsch verstehe/übersetze/interpretiere – wenn ihr also irgendwas genau wissen wollt, müsst ihr euch die Podcasts schon selber anhören.

Ich werde mir hier einmal mitnotieren was ich aus den jeweiligen Folgen mitnehmen möchte:

#0 Introduction

David nimmt Bezug auf das/sein System GTD.
Die Hauptunterschiede zu anderen Helferlein/Tippsammlungen sind zum einen, dass GTD mit einem Sammelvorgang beginnt. Durch das mehrtägige Sammeln wird die Basis geschaffen, am Ende ein zufriedenstellendes System erschaffen und eingerichtet zu haben.

Was hilft einem ein Todo-Listen-Verwalter, bei dem man weiß, dass noch nicht alles auf der Liste steht?!

#1 Procrastination

Als Ursache des “Dinge auf später verschieben”-Syndroms sieht David vor allem 2 Sachverhalte:
- man traut es sich nicht zu
- man hat nicht die nächste physische Aktion definiert und im System durchgereicht
- der outcome ist einem nicht wichtig genug

Zur Vorbeugung des gibt David folgende Tipps:
- andere nützliche Dinge aus dem System erledigen (Alibi-Tätigkeiten befinden sich ja nicht im System)
- “Überlegung zur Entscheidungsfindung” als Aktion deklarieren und die passende Zeit nehmen
- die großen Projekte in ausreichend viele kleine Schritte zerhacken

Einer meiner Professoren meinte mal, dass die Kunst einer großen Arbeit darin liegt, sie in soviele kleine Häppchen zu zerteilen, dass man sich nicht verschluckt.

Interessant fand ich, dass für David das Aufschieben bereits beginnt, wenn irgendwas auf dem Schreibtisch und nicht im Eingang liegt und wenn Aktionen im System nicht komplett durchgeschoben sind.

Am Ende gibt David noch einen Hinweis auf ein kommerzielles Angebot “GTDconnect”.

So far, how do you eat an elephant? one bite at a time!

Hier sind die beiden Podcasts zum Nachhören:

#0 “Introduction”

powered by ODEO

#1 “Procrastination”

powered by ODEO

Erster Podcast in der Blogroll: SWR2Wissen

Seit einiger Zeit habe ich die Podcasts entdeckt und versuche mir die für mich besten Quellen zusammen zu stellen.
Als Suchmaschine nutze ich den Dienst Podster. Nach einigen Monaten hatte ich jetzt diverse Podcasts durchgehört und einer sticht ganz deutlich heraus:

SWR2Wissen

Jede Sendung dauert eine gute halbe Stunde, täglich (von Mo-Fr) wird eine Sendung veröffentlicht und die Themengebiete sind vielfältig.
Im Schnitt hatte ich etwa um die 5 bis 10 Sendungen im Monat, die ich als Volltreffer bezeichne.
Volltreffer heißt, dass mich das Thema interessiert und dass die Sendung nach dem Hören einige Denkanstöße bei mir in Gang gesetzt hat.

Besonders hervorzuheben sind mE die zahlreichen Quellen und gut recherchierten Beiträge.

Mittlerweile sind bereits 250 Sendungen online, da ist bestimmt für jeden das ein oder andere dabei.

Viel Spaß.

GTD – Productivity Podcast von Merlin Mann und David Allen

Das wird dann wohl der erste Podcast auf Englisch, den ich regelmäßig abonniere und höre.
Quelle: 43Folders

Podcasts – viel besser als ich dachte!

Anfangs war ich skeptisch, aber da gibt es schon sehr interessantes.

Das Portal Podster mit seiner Suchfunktion hat mir schon den ein oder anderen Leckerbissen offenbart.

Derzeit ( ich habe echt erst ein paar gehört ) fand ich einige Podcasts sehr sehr gut:

Webmaster
Computer Club
Z!
Technikwürze

So, jetzt muss ich mal noch in anderen Themenbereiche was Interessantes finden.

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