Datenkrake Google wächst neuer Arm

Google kauft mal wieder einen der aufstrebenden Dienste im Netz. Feedburner unterstützt Blogger bei der Auslieferung derer Feeds (Feeds?) und sammelt eifrig Daten über die Feed-Leser. Mit diesem Kauf kann Google Profile der Internet- und Googlenutzer weiter ergänzen .

Google Datenkrake
Die Datenkrake Google

Viele denken noch, Google sei vor allem eine Suchmaschine, allerdings verdient Google sehr viel mit Werbung. Werbung lässt sich am besten verkaufen, wenn man viel über die zu Bewerbenden weiß und so zielgruppengerecht Anzeigen schalten kann. Googlemail, Googles Email-Dienst ist extrem populär, die Chancen stehen gut, dass ihre Emails zum Großteil durchsucht werden, obwohl sie einen anderen Email-Dienst, wie beispielsweise GMX oder Web.de nutzen.

Google Analytics, Googles Analyse-Werkzeug für Seitenbetreiber wird ebenfalls häufig eingesetzt – alle Daten werden von Google gesammelt. Mit Feedburner werden viele Nachrichten deines Feedreaders verfolgbar. Einen solches Programm bietet Google übrigens auch an, den Google Reader.

Google will bald ein Programm zum Erstellen von Präsentationen anbieten. Dies ergänzt das bereits existierende Textverarbeitungs- und Tabellenprogramm. Dieses Online-Office ist eine feine Sache, es eignet sich hervorragend zur gemeinsamen Arbeit an Dokumenten.

Google Maps und GoogleEarth bieten die Chance sich Orte und Karten auf unseren Globus genau anzusehen. In diese Karten kann man Punkte eintragen oder etwa durch die Straßen von New York spazieren. Dein Browser, also Mozilla Firefox, der Internet Explorer und viele andere, liefern den Ort deines Computers mit, somit kann sich ein Seitenbetreiber einfach eine Landkarte seiner Besucher zusammen stellen. Du musst die dich also nicht aktiv auf Karten eintragen, um auf welchen zu erscheinen. Ebenso liefert dein Browser Daten über dein Betriebssystem, deinen Internetprovider, die Auflösung deines Bildschirms, von welcher Seite du kommst und wie lange du auf der Seite bist.

Trägt Google all diese Daten zusammen, entsteht vermutlich ein genaues Bild deiner Netztätigkeit. Dazu kommt noch das Google-Sucheprotokoll, deine Videos auf Youtube, dein Foto-Web-Album, deine Google-Lesezeichen, dein Blog bei Blogger und all die Dienste, die du derzeit nutzt und die Google vielleicht noch kauft. Gott bewahre, dass Google diese Daten immer beschützen will und beschützen kann.

Weiterführende Links:
* Google – derzeitige Google-Dienste
* Wikipedia – derzeitige Google-Dienstleistungen
* Netzpolitik- US-Regierung will Zugriff auf Nutzeranfragen
* Netzeitung – Yahoo gibt Daten an die chinesische Regierung heraus
* Golem – Google widersetzt sich gegen US-Regierung
* Blogatelier – Tipps zur Arbeit mit Googlemail
* DrWeb – Googlemail – das Postfach im Griff
* Focus – mit Google durch die Straßen spazieren

Tipps zur Arbeit mit Googlemail

Warum Googlemail?

Googlemail bietet 3 GB Speicher. Daraus folgert Google, dass man Mails nicht mehr löschen muss. Das kostenlose Konto bietet Schutz gegen Spam und Viren. Ihre Daten werden auf den Googleservern gespeichert und am rechten Bildschirmrand sind Werbeanzeigen zu sehen. Einen Account erhalten Sie durch eine Einladung eines Googlemail-Nutzers.


Mails bearbeiten

Emails sollten zu bestimmten Zeiten bearbeitet werden. Schaufeln Sie sich ein Zeitfenster frei. Sie werden effizienter kommunizieren, wenn Sie mehrere Emails nacheinander abarbeiten.
Fragen Sie sich bevor Sie tippen, ob eine Email die richtige Wahl ist. Manchmal ist ein Telefonat eine bessere. Ähneln sich ihre Mails könnten Sie durch Textbausteine Zeit sparen. Fertigen Sie sich Vorlagen an und speichern diese als Entwurf. Mittels „Copy and Paste“ fügen Sie die benötigten Auszüge in ihre Email ein.
Sie können andere Emailadressen auf ihr Googlekonto umleiten. Beim Versenden können Sie die Absenderadresse per Dropdown festlegen. Folglich hätten Sie die Option alle ihre Emails in einem Konto zu verwalten. Sie müssen selbst entscheiden, ob dies in ihrem Fall Sinn macht.
Überlegen Sie sich vor dem Verfassen einer Email, ob Sie die Etikette beachten sollten, und fassen Sie sich so kurz wie möglich. Kurze, knappe und klare Emails sind am verständlichsten.
Picken Sie sich zu zitierende Stellen heraus und schreiben Sie direkt darunter ihre Antwort. Der andere wird es Ihnen danken, wenn er den Halbsatz auf den Sie Bezug nehmen noch einmal sieht. Formulieren Sie Handlungsalternativen für den Empfänger. Sie führen beim Verfassen einer Mail meist schon einen Perspektivwechsel durch. Diesen Gedankengang kann sich der Empfänger dann sparen und ihr Team die dafür notwendige Zeit. Beschreiben Sie die Folge, wenn Sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Antwort erhalten. Der angegebene Zeitraum muss so groß sein, dass der Empfänger die Mail gelesen hat. Schreiben Sie eine aussagekräftige Überschrift und vermerken Sie „-Dringend-“, wenn Sie schnell eine Antwort brauchen.
Diese Tipps sollten die benötigte Zeit der Kommunikation für Sie und ihr Umfeld deutlich verringern.

Mehr übers Thema gibts in meinem Artikel bei DrWeb.

GTD Firefox Addon für Gmail

Quelle: 43folders

Achso, falls es jemand mal testen will und keinen Gmail Account hat – ich habe noch einige Einladungen –> Email.

Gmail als Spamfilter nutzen – Tutorial

Quelle: netzwelt.de

GTD mit Gmail

Hier geht es zum Link in dem man sich das PDF File anschauen/saugen kann.

Quelle: space-age wasteland

Labels unter GMail

Das grüne Feld zwischen “Kontakte” und “Freunde einladen” nennt sich Labels.
Standardmäßig ist es leer und oft bleibt es das auch.

Was Labels sind und wie man ihr Potential ausschöpft erfährt man hier.

Quelle: Google Watch Blog

googlemail und google news bald auf dem Handy

Ich werde mich wohl in naher Zukunft genau über diese Dienste informieren.
Quelle:heise

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