Vergangene Woche begleitete ich zum ersten Mal eine GTD-Einführung. Ich war gespannt wie es klappt, mein Klient kannte nur mich und als guter Freund eben meinen GTD-Alltag, also nicht das Buch zum System. Einiges daraus schien ihm gefallen zu haben und so wollte er nun auch.
Wir telefonierten und ich nahm mir zwei Tage Zeit und besuchte ihn. Am ersten Tag kauften wir das Buch, welches er bereits vorher geordert hatte. Erst ein Kurzvortrag, dann ein einstündiges Gespräch und los gings mit dem großen Kehraus. Erst räumte er ein Eck fürs kommende Archiv frei, dabei schrieben wir schon alle aufkommenden und erkannten offenen Enden auf und nach und nach walzten wir durch die Wohnung. Nachdem im ersten Rundgang das Archiv einräumbar und der Eingangskorb voller Notizzettel war, gingen wir ins Bett.
Am zweiten Tag nahmen wir uns den GTD-Arbeitsfluss vor und nach rund 4 Stunden hatte ich ein sehr gutes Gefühl: mein Klient hatte es verstanden und schleuste die Eingänge auf die korrekte Art und Weise durchs System. Am Ende der verbleibenden Zeit stand ein verblüffter Klient mit Projektmappen und einem GTD- und einem Archivschrank. Wir entschieden uns für eine Zettel+Stift-Umsetzung für die Systemaufzeichnung, da das Internet uns einen Strich durch die Rechnung machte. Als wir mein System durchgingen, erkannte der Klient schnell den Vorteil von GTD-php und einem Wiki zur Wissensarbeit.
Schön war für mich zu sehen, wie aus den GTD-Ideen, also aus den vereinzelten Aha’s und Hm’s langsam ein System wuchs. Man darf sich aber auch nicht täuschen lassen: Wir haben nur einen Bruchteil der offenen Enden erfasst und auch mein Klient war etwas verdattert, als er erkannte, wieviele offene Enden sich in seinem Leben bereits ansammelten. Aber er war auch erleichtert, dass er dies jetzt festgestellt und die notierten Enden “aus dem Kopf” hat.
In jedem wünsch ich dir viel Erfolg und dass du bald strukturiert deine Ziele angehen kannst, lieber Klient ;-)

Weiterführende Links:
* Wikipedia-Eintrag GTD
* GTD-PHP (Demo)
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Tags: betreuung, Einführung, GTD, training
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In diesem 3 minütigen Screencast siehst du das Programm Microsoft Project 2003. Ich zeige, Einstellungen zum Start des Projektes, wie du Vorgänge eingibst und das Projekt anschließend speicherst. Schnell werden Ähnlichkeiten in der Bedienung mit Excel 2003 erkennbar. Es folgen noch weitere Screencasts in denen es dann mehr zur Sache geht.
Dies ist mein zweiter Screencast, diesmal nutzte ich CamStudio unter WindowsXP zum Aufzeichnen des Desktops, mein Handy zum Aufnehmen des Tons, Media-Convert zum Dateien konvertieren und den Windows Movie Maker zum Muxen.
Weiterführendes:
* Beitrag zur Präsentation “Projektmanagement mit MS-Project”
* Handbuch des RRZN zu MS-Project
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Tags: 2003, Einführung, Microsoft, project, Screencast, tutorial
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Es geht los mit der Einführung von Getting things done, einem Zeitmanagementsystem.
Eine kurze Zusammenfassung hilft dem ein oder anderen vielleicht noch weiter.
Zusammenfassungen sind meist gut, um sich einen ersten Eindruck zu machen, falls man das System allerdings selbst einsetzen möchte, rate ich dazu, das Buch zu lesen.
Zu meiner Situation:
Ich bin Student, unverheiratet und wohne in einem Singlehaushalt.
In der kommenden Woche starte ich ins Praxissemester.
Das System GTD ist unabhängig von der Situation, aber der Bericht ist wohl verständlicher, wenn man weiß, was ich den Tag so treibe.
Bis jetzt las ich die ersten sieben Kapitel des Buches von David Allen und trug meine “losen Enden” zusammen.
Dies ist der erste Schritt der Einführung.
Ich schrieb jeden Gedanken auf einen Notizzettel und legte diesen in eine Plastikbox, meinem “Eingang”. Am Ende dürften das etwa 80 bis 120 Zettelchen gewesen sein – das dauerte etwa 1,5 Tage.
UPDATE1 (danke an Kommentator): GTD ist kein Zeitmanagementsystem, sondern ein System um produktiver zu sein. Die Zeit ist lediglich ein Parameter der effizienter genutzt, aber nicht mehr wird.
UPDATE2: Nach einigen Monaten würde ich GTD als ein Selbstmanagementsystem deklarieren.
UPDATE 3: Die Artikelserie wurde am 06.06.2007 überarbeitet.
Beitragsübersicht des Berichts:
#1 “Lose Enden”
#2 “Durcharbeiten und Projektbildung”
#3 “Zwischenablagen”
#4 “Kontextlisten”
#5 “Alltag”
#6 “Zukünftiges”
#7 “Listen”
#8 “Wochenrückblick”
#9 “Vor- und Nachteile von GTD”
#10 “GTD – auf dem Weg zum wasserklaren Geist” (Anm.: Zwischen Beitrag #9 und #10 liegen rund 9 Monate)
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Tags: Artikelserie, Einführung, Erfahrungsbericht, GTD, Stufe 1, Zusammentragen lose Enden
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