GIMP-Bedienung #6: Ebenen
8 Ebenen
Ebenen sind mit einem Stapel Folien vergleichbar. Man blickt von oben drauf und sieht ein Bild vor sich. Ein Bild kann unendlich viele Ebenen besitzen. Du kannst die jeweils aktive Ebene mit Werkzeugen und Filtern bearbeiten. Das nennt man aktive Zeichenfläche (andere aktive Zeichenflächen sind Kanäle, Ebenenmasken und Auswahlmasken).
Es empfielt sich, den Ebenendialog immer in Blickweite zu haben. Andernfalls kann man leicht durcheinander kommen.
Das Auge im Ebenendialog zeigt an, ob die Ebene sichtbar ist. Mit dem Drücken der Shift-Taste kann man anschließend alle anderen Ebenen (un)sichtbar schalten.
Man kann Ebenen mit dem Kettensymbol gruppieren und somit auf mehreren Ebenen gleichzeitig eine Auswahl verschieben.
Die Ebenengröße ist nicht immer so groß wie das Bild. Du kannst Ebenen vergrößern, damit du sie an der gewünschten Stelle auch bearbeiten kannst. Du kannst immer nur an einer Stelle arbeiten, wenn dort auch noch die aktive Ebene vorhanden ist. Die aktive Ebene ist durch eine gelb-schwarze Markierung hervorgehoben.
Es gibt 21 Ebenenmodi ( http://docs.gimp.org/de/glossary.html#glossary-modes ). Diese regeln wie die aktive mit der unteren Ebene verknüpft wird. Folglich sind zum Anwenden von Ebenenmodi mehrere Ebenen nötig.
Im Bild unter Ebene->Maske-> Ebenenmaske kann man eine Ebenenmaske hinzufügen. Diese wird dann im Ebenendialog neben der eigentlichen Vorschau angezeigt. Die Maske kann dann bearbeitet werden. Das Wechseln zwischen Ebene und Maske kann über einen Klick in der Vorschau erreicht werden. Das jeweils aktive Element hat einen weißen Rand in der kleinen Vorschau im Ebenendialog.
Inhalt Artikelserie GIMP-Bedienung
#1 Allgemeines und Inhalt
#2 Eine Auswahl treffen
#3 Transformationswerkzeuge
#4 Malwerkzeuge
#5 Farbwerkzeuge
#6 Ebenen
#7 Text und Filter
