Artikelserie “Schreibstil”: Einleitung (#1)

Es ist mal wieder an der Zeit eine Artikelserie zu verfassen. In dieser dreht sich alles um den Stil beim Schreiben.
Wie in meinen anderen Serien (siehe Links am Beitragsende) nehme ich ein Buch und versuche mir das Wichtigste heraus zu picken und so eine Fähigkeit zu erlernen oder zu verbessern.

Es ist schwierig in Zeiten der Informationsflut, dem Leser, das zu vermittelnde Wissen, geeignet vorzusetzen. Geeignet heißt für mich, dass er alles liest, versteht und in die Tat umsetzen kann. Andernfalls war der Text keine Hilfe und ich verfehlte mein Ziel.

 

Im Dialog fällt es mir leichter, meine Absicht und die Wirkung beim Gegenüber zur Deckung zu kriegen. Beim Bloggen ist das anders; es gibt weder einen verdutzten Gesichtsausdruck, noch ein zustimmendes Nicken. Meist ist der Leser bei einem auftretenden Mangel gleich wieder weg und sucht nach einer anderen Quelle. Sollte dir also etwas auffallen, kannst du mir dies gerne als Kommentar mitteilen.

Das Buch, welches mir beim Formulieren helfen soll, ist “Deutsch für Kenner – Die neue Stilkunde” von Wolf Schneider.

Bevor ich auf den Inhalt des Buches eingehe, verweise ich noch auf zwei verwandte Artikel im Blogatelier (”Wie entstehen gute Blogartikel?“; “Bauplan zur Erstellung eines Blogartikels“). Die Artikelserie wird wieder 6 bis 10 Beiträge umfassen und sollte bis spätestens März vollständig sein – Viel Spaß!

Los gehts.

Das oberste Prinzip für einen Text ist dessen Verständlichkeit.

 

Schneider listet drei Generalregeln für Redner und Schreiber auf:
* fasse dich kurz
* triff die Sache punktgenau
* versetze dich in die Leserperspektive

Nils hat mich auf eine englischsprachige Quelle (Copyblogger) rund ums Thema “Schreiben”
aufmerksam gemacht. Dort fand ich einen Beitrag über die Ansichten Hemingways.

5 Regeln von Hemingway:
* kurze Sätze
* kurze erste Absätze
* vigorious English (heftig, lebhaft, kräftig)
* vermeide Verneinungen
* sortiere den Müll aus

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Inhaltsverzeichnis Artikelserie “Schreibstil”:
#1 Einleitung
#2 Kampf der Blähung
#3 Mit Wörtern würzen
#4 Nein zum Nein und anderen Marotten
#5 Satzbau
#6 Schreiben heißt werben
#7 Stilmittel

weitere Artikelserien:
Präsentieren
Bildbearbeitung
Gimp-Bedienung

Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Blogger – Tipps und Tricks

Beim problogger Darren Rowse bin ich auf ein SEO-Tutorial aufmerksam geworden. Nimm bitte zur Kenntnis, dass ich kein SEO-Fachmann bin und folglich Darrens Einschätzungen zwar übernehmen, nicht aber beurteilen kann.
Darüber hinaus sind die hier aufgelisteten Taktiken weder geprüft, noch empfehle ich die Anwendung aller.

Es gibt On-Site-SEO und Off-Site-SEO.

Mit Off-Site ist gemeint, dass sich die Maßnahmen auf andere Pages beziehen.
Hier sind besonders die eingehenden Links sehr wichtig.
Wünschenswert wären Links auf die eigene Page von besser gerankten, themenbezogenen Seiten, welche die gleichen Keywords benutzen.

Wie bekomme ich diese Links?
* qualitativ hochwertiger Content
* interessierte Blogger per Email benachrichtigen
* für die Links bezahlen (i.e. textlinksads)
* Links tauschen

Beim OnSite-SEO (Maßnahmen auf der eigenen Page) muss man sich fragen, welche Keywords man benutzen will und wie man diese am besten in Szene setzt.

Hierbei können folgende Fragestellungen helfen, die geeigneten Wörter zu finden:
* Mit welchen Worten will ich die Leute auf die Seite bekommen?
* Nach welchen Begriffen werden die Leute wohl suchen, wenn Sie die benötigte Info brauchen?
* Wie würde ich mir die Infos besorgen?
* Was passiert, wenn ich die Keywords in die Suchmaschine eingebe?
* Welche Keywords benutzen die anderen Seiten, die diese Info anbieten?

Wenn wir uns für die Keywords entschieden haben, müssen wir noch wissen, wo wir diese platzieren.

Hierfür gibt es folgende Möglichkeiten:
* In den Titel der Seite oder des Posts
* In die URL
* In die ausgehenden Links
* Als Tags in Überschriften, Bildbeschreibung und/oder fettgedruckt

Der Umfang der Keywords auf der gesamten Domain scheint ebenfalls von Bedeutung zu sein. Eine Domain mit den Keywords auf vielen Seiten wird höher gerankt als eine mit weniger.

Valider, sauberer Code liefert ebenfalls eine bessere Platzierung bei der Suchmaschine.

Interne Verlinkung macht es den Crawlern einfacher. Daher ist eine Sitemap bzw. Archiv und die Anzeige der Kategorien im Sideblog SEO-technisch zu empfehlen.

Google soll nun auch die Laufzeit der Domain mit in den Suchalgorithmus einbeziehen. Spamseiten sind wohl meist nur kurzfristig registriert.

Am Ende will ich noch auf die Länge der Posts eingehen. Besonders kurze Beiträge fallen wohl negativ bei Google auf und besonders lange senken die Keyworddichte. Darren empfiehlt eine Länge von mindestens 250 Wörtern je Artikel.

Man sollte in jedem Fall Pings an Pingomatic versenden und bei der Yahoo-Suche ist es wohl von Vorteil, wenn man seinen RSS-Feed bei MyYahoo registriert.

Oft kann man seine Seite mauell in den Index der Suchmaschinen eintragen. Wenn man es besonders eilig hat, sollte man das in jedem Fall machen.

Abschließend lässt sich sagen, dass es Zeit braucht, bis man fortlaufend gute Rankings bei den Suchmaschinen erhält.

Für Ergänzungen in den Kommentaren oder per Mail bedanke ich mich schon mal vorab.

Quellen: problogger
Literaturempfehlung: Seobook

Flock- Browser für Web 2.0

Der Browser auf Firefox Basis befindet sich momentan im Beta-Status.
Ein Browser für das Web 2.0 ist bestimmt ein Schritt in die richtige Richtung.
Das Ziel wäre schon im Browser eine Nachricht zu lesen und dann direkt mit einem Klick zu bloggen.

Quelle: golem
Golem- Trackback

Bei den Golem Trackbacks bin ich dann noch auf einen Hinweis ( patrick krempf) zu einem Screencast ( bei pixelgraphix) zur Bedienung dieses Browsers gestoßen.

Das nenn ich mal eine schöne Sache, denn jetzt sollte es sogar für mich ohne große Probleme möglich sein, den Browser einzusetzen.

Adsense, Tagcloud, Spam Karma

Es hat sich in den letzten Tagen einiges getan.

Spam Karma:
dieses Plugin soll den seit drei Tagen nervigen Spam abhalten.

Adsense:
Jetzt habe ich mein Adsense Konto auf Vordermann gebracht und hoffe, dass es jetzt mit den Schecks bald losgehen kann.
Was genau das Plugin dazu bringt weiß ich noch nicht, aber es ist in der Testphase.

UTW:
Es zeigt jetzt schon mal eine Tagcloud an, leider funzt das Weiterleiten auf die Artikel noch nicht.
Danke Robert, dein Tip war Gold wert.

Für alle die Schwierigkeiten mit dem Warrior haben- ab in die Hilfe Datei!

Dr. Web Weblog sucht Mitblogger

Ein oder zwei Mitblogger sollen wenige kreative Beiträge pro Woche liefern.
Quelle: Dr.Web Weblog

Eigenschaften eines erfolgreichen Bloggers

Ich bin im Moment nicht sehr zufrieden mit dem Blog.
Es ist also an der Zeit etwas zu ändern- aber was?

Problogger Darren gibt einige Tipps die ich hier ins Deutsche übersetze und zusammenfasse.
Ich erhalten eine Liste, auf die ich meinen Blog und mich prüfen kann. Durch das Zusammenfassen entstehen bestimmt einige Verzerrungen. Falls es also jemand genau wissen will, muss er selber Darrens Artikel lesen.

1. Proactive:
mache die Dinge. Belasse es nicht einfach nur bei dem Plan.

2. Strategic:
Es sollte einen Masterplan oder viele kleine überlegte Schritte geben.

3. Anticipators:
In einer immer schneller werdenden Welt muss man gut über die Dinge informiert sein, die gefragt sind.

4. Communicators:
Man muss wissen, wie der Leser/Hörer/Seher die Information haben will, die ich ihm liefere.

5. Creators of useful content:
Man muss Inhalte liefern, die der Leser braucht, andernfalls wird der Blog/ Feed schnell wieder aus dem Reader verschwinden.

6. Persistence, Consistency, Discipline:
Regelmäßiges bloggen und keine langen Auszeiten. Das erfordert Disziplin.

7. Optimists:
Auch wenn es mal Durststrecken beim Bloggen gibt. Die gibt es immer. Erfolgreiche Blogs zeichnen sich aus, dass sie diese überwinden, sie irgendwann meistern und so eine weitere Stärke gewonnen haben.

8. Conversation conducters:
Die Konversation im Blog steuern und lenken.

9. Networking:
Netzwerke schaffen. Man kann zu zweit oder zu dritt ein Ziel erreichen, was man alleine nicht schaffen kann. Ein Bloggernetzwerk kann interessante Dinge zu Tage bringen.

10. Good boundaries
Es gibt Grenzen in denen man sich bewegen sollte. Fachlich als auch ethisch und sozial.

Als Fazit lässt sich sagen, dass ich viele der 10 Eigenschaften nicht auf mein Blog ummünzen kann.
Mal sehen was sich in nächster Zeit so auf der Page tun wird.

Danke Darren für die Denkanstöße.

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