Fotos & more

Heute las ich einiges über Bilder in meinem Feedreader. Im DrWeb-Newsletter gibts einen Link zum Artikel eines Jurymitglieds des Crestock Foto Wettbewerbs. Der Autor gibt Tipps, auf was er besonders achtet. Robert Basic und Joerg Petermanns weisen auf ein Video eines Microsoft-Entwicklers  hin; es wird gezeigt, wie Bildverarbeitung in Zukunft aussieht.

Haje Jan Kamps, Autor auf photocritic.org , listet die notwendige Eigenschaften eines für ihn sehr guten Fotos. Ich versuchte diese Infos etwas zu verdichten und schwupps, das kam raus:

  1. Bleib beim Thema
    Der Betrachter soll dich verstehen.
  2. Regeln kennen und einige bewusst nicht beachten
    Es gibt kein Patentrezept für gute Fotos, aber es gibt Regeln die man kennen sollte. Als Beispiel wird die “Rules of thirds” genannt.
  3. Einfach halten
    Die Kernelemente sollten ihre Bedeutung behalten.
  4. Eine emotionale Geschichte erzählen
    Das Bild sollte Emotionen wecken. Der Betrachter muss mit der Person auf dem Bild etwas anfangen können und sich vielleicht sogar darin wiedererkennen. Die Geschichte des Bildes wird so zur Geschichte des Lesers oder einer ihm bekannten Person.
  5. Vision mit technischem Know-How bündeln
    Die Idee für das Bild muss gut sein. Eine solcher Geistesblitz entschuldigt keine technischen Mängel  – will man Kunst schaffen muss Vision und Know-How zusammen treffen.
  6. Auffallen
    In Wettbewerben muss das Bild originell sein, auffallend, einen X-Faktor haben.
  7. Eigener Stil
    Mit der Zeit muss man seinen eigenen Stil entwickeln.

Komme ich zur Präsentation von Microsoft Mitarbeiter Blaise Aguera Yarcas. Er zeigt in einem 9 minütigem Video, wie sich Bilder einer Fotocommunity weiterverarbeiten lassen, dass ein interaktives Abbild der Realität entsteht. er ruft ein Bild der Notre-Dame auf, zoomt weiter heran und dann geht es in die Kirche hinein – sehr eindrucksvoll!

Weiterführende Links:
* Beitrag Photocritic.org
* DrWeb Newsletter
* Crestock Fotocontest
* Rules of thirds mit Beispiel erklärt
* Beitrag zur Microsoft-Präsentation( inklusive Video!) bei Robert Basic oder Jörg Petermanns
* Blogatelier Artikelserie “Bildbearbeitung” und “Gimp-Bedienung

Familienbild – Anspruch und Wirklichkeit

Quelle: SWR2Wissen: Was vom Caveman übrig blieb – Die Überforderung des Familien-Ideals

Die Situation

Unser Familienideal (alles besteht aus Liebe, Glück, Erfolg im Beruf und keinen Konflikten) ist ein Trugschluss und hat es so, wohl noch nie gegeben.

Derzeit leben wir mit einer hektischen Außenwelt und bevorzugen die Familie als Hafen.
„Null Zoff, voll busy“ – als Motto unserer Gesellschaft.

Früher war das anders: Kinder wurden nicht derart geplant in die Welt gesetzt, bekamen weniger Aufmerksamkeit und mussten weniger Anforderungen erfüllen. Es gab weniger Intimisierung; das „Sie“ als Anrede für Eltern galt vor 100 Jahren als üblich.

Krisen und Kriege verhinderten meist den Drei- oder Vier-Generationen-Haushalt. Es war also keinesfalls die Norm, wie heute in meiner Generation oft angenommen.

Die Herausforderungen

Jetzt, da Kinder rar sind, hebt man hohe Erwartungen und will seinen Kindern im Gegenzug auch viel bieten. Folglich steigen die Ansprüche an sich, den Partner und den Job.

Der Job fordert Flexibilität und es wird erwartet dass er an erster Stelle steht. Jeder versteht, dass man in einem 3-Schicht betrieb um 06.00 Uhr seinen Vorgänger ablösen muss.

Wie steht es aber um die Fürsorge – ist sie nicht genauso wichtig wie unser wirtschaftlicher Erfolg?

Das Büro ist neben dem Arbeitsort auch ein Platz, den man sich schön einrichten kann. Schön im Sinne von organisieren und planen. Die Arbeitsabläufe sind berechenbarer als eine sich dynamisch verändernder Familienalltag. Das Büro wird somit oftmals auch als Zufluchtsort genutzt.

Man stellt grundsätzlich in Frage, ob die Kleinfamilie überhaupt sein müsse.
Unsere Flexibilität gibt dem Menschen viele Spielräume, solange die Gesamtbilanz für jeden Einzelnen stimmt.

Eckart Voland sagt dazu:

Wir müssen verstehen, dass alle Beteiligten in den Familienprozessen Manager in eigener Sache sind. Sie können eine Rolle annehmen, müssen es aber nicht. Und wenn die Perspektive einer Rolle nicht positiv ist, ist man geneigt, diese Rolle auch von sich zu weisen. Wenn beispielsweise von den Männern verlangt werden sollte, dass sie mehr leisten sollen innerfamiliär, als sie von sich aus zu leisten bereit sind und was auch in ihren Bilanzen zweckmäßig wäre, weil es halt Opportunitäten außerhalb der Familie gibt, die man nutzen kann, etwa im Erwerbsleben oder in anderen Bereichen, dann kann es natürlich sein, dass die Männer sagen, ich mache bei diesem Spiel nicht mehr mit. Ich bin Stratege, ich verfolge meine ureigensten Interessen. Wenn ich das tun kann innerhalb der Familie, ist das fein und okay, ich werde das auch gerne tun, aber bitte, es muss die Gesamtbilanz stimmen. Und wenn ich den Eindruck habe, dass das nicht stimmt, kann ich mich auch dem System entziehen und eine ganz andere Strategie fahren, indem ich mich dann nicht mehr emotional binde, sondern aus der Familie ausbreche.

Die Gruppe der ledigen, kinderlosen Männer wächst. Die Politik versucht mit leichtem Zwang einzugreifen und die Männer fürsorglicher werden zu lassen. Ob das geht, oder sein soll ist ebenfalls nicht geklärt. Vielleicht sind es die Männer auch schon?

In einem Projekt helfen Manager einen Nachmittag pro Woche benachteiligten Kindern. Es werden Erfahrungen gemacht, die dann die Entscheidungen im Firmenalltag beeinflussen.

Kommentar/Schlüsse:

Ich werde noch besser überdenken, auf welchen Hochzeiten ich tanzen will und vor allem, welche Ansprüche ich an meine Beziehung und ggf. spätere Familie stelle.
Man wird bestimmt schnell unzufrieden, hilflos und verbittert, wenn es einem nicht gelingt, inne zu halten und sich klar zu machen, was man leisten kann, haben will, und was die Realität ist.
Ist man von lauter Nerds umgeben, die keine Kontakte nach außen pflegen, muss man sich nicht wundern, dass man mit deren IT-Wissen nicht mithalten kann. Dieses Wissen ist dann die Grundlage für anspruchsvolle technische Problemlösungen. Ist man somit nur in einer Zweierbeziehung unterwegs, strapaziert man diese zu sehr und steht bald alleine da. Dieses Beispiel ist vor allem für mich, dass es mich immer wieder daran erinnert, welchen Konsequenz es hat, einen Termin (sei es eine Party oder das Werkeln an einem IT-Problem) haben kann.

Bildbearbeitung #4 Auflösung und Größe von Pixelbildern

Bits und Bytes

1 Bit entspricht der Information, welche von zwei möglichen Begebenheiten zutrifft (an/aus; 0/1).
Mit n Bits lassen sich 2n verschiedene Zustände darstellen. Mit beispielsweise zwei Bits können 2² = 4 verschiedene Zustände repräsentiert werden, nämlich 00, 01, 10 und 11. Mit vier Bits können 16 verschiedene Zustände dargestellt werden, mit acht Bits 256, und so weiter. Jedes zusätzliche Bit verdoppelt die Anzahl der möglichen darstellbaren Zustände.

8 Bit sind 1 Byte. Eine Farbskala einer Farbe besitzt im RGB-Modell 256 (0 bis 255) verschiedene Zustände. Wir müssen aber sowohl für Rot, für Grün, und für Blau je einen Zustand festlegen. Insgesamt können wir mit dem Modell also 16.777.216 unterschiedliche Farben darstellen( 256×256x256).
Ein Farbbild im RGB-Modell hat also eine Tiefe von 3 Byte ( 24 Bit) und ein Graustufenbild eine Tiefe von 1 Byte (8 Bit).
Ein Farbbild, welches 16,8 Millionen Farben zur Verfügung, wird als „True Color“ bezeichnet.

Bildgröße

1 Inch= 1 Zoll = 2,54 cm
Die Größe eines Pixelbildes ergibt sich aus der Anzahl der Pixel des Bildes (in Breite und Höhe) und der dazugehörigen Auflösung (in Pixeln je Zoll [dots per inch=dpi]) des Ausgabegerätes (Monitor, Drucker).

Beispiel: Ein Bild hat eine Breite von 600 Pixeln. Bei einer Auflösung von 300 dpi ist das Bild demnach 600/300=2 Zoll breit. Bei einer Auflösung von 100 dpi wäre das Bild 600/100=6 Zoll breit.
–> das Bild wird also bei einer sehr hohen Auflösung sehr klein am Ausgabegerät angezeigt.

Für Drucksachen sollte das Bild eine Auflösung von etwa 240 bis 300 dpi bei Graustufen- und Farbbildern aufweisen.
Fürs Internet bestimmte Bilder, können mit einer Auflösung von 72 dpi abgespeichert werden – das entspricht der Auflösung des Ausgabemediums, nämlich des Computermonitors.
Die Bildgröße in Byte (kB, MB) läßt sich folgendermaßen berechnen:
Bildbreite in Pixel, mal Bildhöhe in Pixel, mal Farbtiefe in Byte/Pixel.

Beispiel 1: Ein Graustufenbild (Farbtiefe 8 Bit, das entspricht 1 Byte) hat eine Breite von 600 Pixeln und eine Höhe von 200 Pixeln. Die Dateigröße wäre dann 600 x 200 x 1 Byte=120.000 Byte= 120 kB.

Beispiel 2: Ein Farbbild mit 24 Bit Farbtiefe (entspricht 3 Byte) im Format 10 x 15 Zoll hat bei einer Auflösung von 300 dpi folgende Dateigröße:
Berechnung 1: Bildbreite
10 Zoll mal 300 dpi = 3000 Pixel Bildbreite
Berechnung 2: Bildhöhe
15 Zoll mal 300 dpi = 4500 Pixel Bildhöhe
Berechnung 3: Bildgröße:
3000 x 4500 x 3 Byte= 40.500.000 Byte = 40,5 MB

ACHTUNG:
bei Berechnungen nicht vergessen, dass 1 kByte 1024 und nicht 1000 Byte sind!!!

Artikelserie Bildbearbeitung, Inhalt:
#1 Einleitung und Inhalt
#2 Dateiformate
#3 Farben
#4 Auflösung und Größe von Pixelbildern

Studie: 2,76 mehr Umsatz durch ein Bild ( Augenpaar)

Die Aussage der Studie ist, dass sich der Mensch wohl “uneigennütziger” verhält, wenn er glaubt beobachtet zu werden.
Die Forscher haben ein Bild eines Augenpaares über die Kaffeekasse geklebt und der Umsatz stieg ums 2,76 fache.

Quelle: scienceticker psychologie

  • Hallo

    • Dieser Blog ruht derzeit.
      Dennoch viel Spaß!
  • Werbung