Der passende Inhalt gepaart mit einer geeigneten Schreibe erzeugt einen qualitativ hochwertigen Blog-Artikel.
Das ist zumindest meine Sicht der Dinge.
Damit sich die Qualität hier im Blog etwas bessert, habe ich mich mal bei erfahreren Leuten umgehört.
Als erstes klopfte ich im Forum von Steve Pavlina an und erstellte einen Thread zum Thema.
Als nächstes schrieb ich Robert Basic eine Email, welcher daraufhin einen Beitrag in dessen Blog erstellte.
Dies war ein feiner Zug, danke.
Robert wies auf eine ähnliche Fragestellung auf Blogschrott hin.
Auf die Beiträge erschienen wertvolle Kommentare, deren Content ich hier zusammentrage. Dies ist mein Versuch, das eingebrachte Wissen in komprimierter Form zu veröffentlichen und so als “Miniblogleitfaden” zu nutzen
Man muss berücksichtigen, dass sich die Tipps teilweise auf unterschiedliche Artikelvarianten beziehen.
Es sollte sich also jeder das passende für sich herausgreifen und nicht versuchen alles auf einmal zu beherzigen.
Allgemeines
Blogs können aus verschiedenen Motivationen heraus gegründet worden sein. Folglich gibt es unterschiedliche Ziele der Artikel und somit kein Patentrezept für eine gute Artikelgestaltung.
Ein interessanter Inhalt kann über mangelnde linguistische Fähigkeiten zwar hinwegtäuschen, allerdings würden diese dem Artikel wohl kaum schaden.
Alvin findet folgendes Schema bei der Gestaltung von Artikeln ganz passend:
* Überschrift
* Problembeschreibung
* Eigene Befähigung (kann ggf. entfallen)
* Hauptcontent zur Lösung
* Zusammenfassung und der Call to action
Jill hingegen empfiehlt, man solle sich nicht zu sehr an Schemen und Style Guides klammern.
Flo schlägt eine hierarchische Gliederung vor. Dies bedeutet, dass man den Artikel beliebig von untern her kürzen könnte und der Artikel trotzdem noch verständlich wäre.
Formulierung und Layout
Peter Turi zitiert Hemingway.Ein Artikel hat für Hemingway folgende Eigenschaften.
Er ist
* wahr
* relevant
* knapp
* präzise
* einfach
* emotional
* eine Einladung zum Gespräch.
Flo schreibt zur Gestaltung von journalistischen Artikeln
* Genau und treffend formulieren
* Kurze Sätze schreiben, möglichst keine Sätze verschachteln
* Begriffe und Abkürzungen erklären
* Aktiv statt passiv formulieren
* Nominalisierungen vermeiden
* Füllwörter einsparen
* Keine Klischees verwenden
Michael erwähnt, dass Artikel durch Bilder ergänzt werden sollten. Es sollten keine Rechtschreibfehler im Beitrag vorkommen und durch eine Anpassung der CSS-Datei kann man den Text noch lesbarer gestalten.
Falls es sich um einen sehr langen Text handelt, empfiehlt sich eine Zusammenfassung.
Scott rät zu einem einheitlichen Stil des Artikels.
Verhaltensregeln
Oftmals ist es angebracht, seine eigene Meinung nicht mit der Meldung zu vermischen und folglich seine Ansichten erst am Ende des Artikels einzubringen.
Um guten Content zu erreichen, muss man erstmal einen interessanten Sachverhalt haben. Falls es nichts Neues ist, sollte man wenigstens den Stoff durch eine individuelle Note ergänzen.
Nachdem man einen passenden Sachverhalt gefunden hat, macht man sich darüber erst einige Zeit Gedanken und schreibt daraufhin den Artikel.
Oft ist es ratsam, den Artikel nach der ersten Fassung mal weg zu legen und am nächsten Tag erst daran weiterzuarbeiten.
Hat man die Möglichkeit andere Personen nach deren Meinungen zu fragen, sollte man dies nutzen.
Oft kommen gute Ideen unverhofft. Falls man sich die gute Idee sofort notiert, kann man später auch wieder darauf zurückgreifen.
Training
Als Training sollte man viele Artikel lesen und reflektieren. Man sollte sich fragen, was man an dem jeweiligen Artikel gut fand und prüfen inwieweit man dies in seinen Stil einfließen lässt.
Für professionelle Unterstützung macht es Sinn eine Schreibwerkstatt zu besuchen.
Ich möchte mich hier bei allen bedanken, deren Meinungen in die Gestaltung dieses Beitrags eingeflossen sind.
Martin
mikel
Htwo
JaCa
Chat Atkins
hep-cat
Personal Development Forum
P.S:Auf Ergänzungen als Kommentar freue ich mich.
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