Archiv der Kategorie 'Internet'

Objekte und Youtube-Videos in Wordpress einbinden

Will man beispielsweise Youtube-Videos oder andere Objekte ins Wordpress-Blog einbinden macht einem der TinyMCE-Editor manchmal einen Strich durch die Rechnung: er stellt das schließende Objekt-Tag einfach direkt hinters öffnende Objekt-Tag und so geht das Design flöten. Mit drei Kniffen schafft man Abhilfe.

Editor ausschalten

Wordpress ist je bekanntlich ein Mehrbenutzersystem und so legt man einfach einen neuen Nutzer an, bei diesem wechselt man im Backend, dem Admin Control Panel, kurz ACP, die Benutzervoreinstellungen. Also, neuen Nutzer anlegen, als dieser einloggen, Reiter “Benutzer” klicken, Reiter “Dein Profil”klicken und den Haken bei “beim Schreiben den WYSIWYG-Editor benutzen” entfernen. Dann das Profil aktualisieren und den Beitrag schreiben. Die Video-Posts schreibt man dann einfach immer mit diesem Nutzer.
Ebenfalls kann man versuchen, im ACP unter “Einstellungen” “Schreiben” bei der Formatierung den Haken “WordPress soll falsch verschachteltets XHTML automatisch korrigieren” zu entfernen und die Einstellungen aktualisiert. Dann sollte es klappen mit Youtube.

Div rum und Deckel drauf

Das ist die zweite Variante. Im Wordpress-Forum las ich diesen Tipp, welcher bei mir auch funktionierte! Man lässt alles beim Alten und verfasst den Beitrag. Nun klickt man auf den Reiter “Code” und fügt den Youtube-Code des Videos ein. Jetzt schreibt man einfach vor den Youtube-Codebrocken ein <div> und danach ein </div> und schwupps, sieht das Video nun im Firefox-Browser auch ordentlich aus.

Für weitere Methhoden und Tipps freu ich mich auf einen Kommentar.

Weiterführende Links:

* Wordpress-Foren-Thread
* Wordpress FAQ zum Editor ausknippsen

Webmontag im Rockcafe Bielefeld (Yaml)

Am 17.09.2007 war der Webmontag in Bielefeld für den September. Im August fiel er leider flach. Wir waren zu Fünft und hatten eine interessante Unterhaltung. Zwischendurch hielt ich einen Kurzvortrag zu Yaml, einem HTML-CSS -Framework. Wie gewöhnlich hatten die Anwesenden sehr unterschiedliche Hintergründe, was das Spektrum der Gespräche bereicherte.

webmontag Rockcafe Bielefeld September

Gliederung meines Kurzvortrags:

1. Anstehende Termine
* Online-Marketing-Messe Düsseldorf am 25. und 26.09.2007
* Multimediatreffen Köln am 29.09.2007

2. Yaml, das HTML-CSS-Framework
* noch ein Mehrspaltenlayout
* Seiten von oben nach unten bauen
* Version 3.0
* XHTML-Struktur
* CSS
* Anpassungen
* Fazit

Vortrag als MP3 (rund 13 Minuten):
- Vortrag Yaml Webmontag September Bielefeld 2007
- Handout Seite eins und zwei.

Nach meinem Vortrag ging Nils noch auf das CRM-System V-Tiger ein.

Viel Spaß mit dem Vortrag und vielleicht bis Oktober.

Screendesign mit Gimp

Auf Gimpusers gibt es ein Video welches die Erstellung eines Weblayouts zeigt. Leider fehlt eine Audiospur, aber man kann ja alles live nachmachen und so wird es doch greifbar. Der Macher nutzt Gimp in der Version 2.2 und das Video ist rund 25min lang.

Folgende Techniken werden gezeigt und am Ende steht das fertige Weblayout, das so aussieht:

gimpweblayout.png

* Anlegen von Ebenen
* Spiel mit Farbverläufen
* Anlegen von Pfaden
* Anwenden des Skripts “Schlagschatten”
* Kopieren von vereinigten Ebenen
* Einfügen und Anpassen eines Logos
* Einsatz von Hilfslinien zur Schriftplatzierung
* Einfügen und geschicktes Platzieren eines Bildes
* Einpassen des Bildes mittels weichpinseln
* Einfügen von Schrift samt Kantenglättung
* Einfügen einer Formularvorlage für Login und Passwort
* Einfügen von Fließtext samt Überschriften
* Erstellen eines Aufzählungsbutton nach dem Logoelement

Auf gimpusers gibt es noch weitere Tutorials,unter anderem die im Layout zu sehenden Wassertropfen, rund um das Open Source -Bildbearbeitungsprogramm Gimp. Jetzt kommt bald Gimp 2.4 und da wird dann wohl noch viel mehr möglich sein.

Datenkrake Google wächst neuer Arm

Google kauft mal wieder einen der aufstrebenden Dienste im Netz. Feedburner unterstützt Blogger bei der Auslieferung derer Feeds (Feeds?) und sammelt eifrig Daten über die Feed-Leser. Mit diesem Kauf kann Google Profile der Internet- und Googlenutzer weiter ergänzen .

Google Datenkrake
Die Datenkrake Google

Viele denken noch, Google sei vor allem eine Suchmaschine, allerdings verdient Google sehr viel mit Werbung. Werbung lässt sich am besten verkaufen, wenn man viel über die zu Bewerbenden weiß und so zielgruppengerecht Anzeigen schalten kann. Googlemail, Googles Email-Dienst ist extrem populär, die Chancen stehen gut, dass ihre Emails zum Großteil durchsucht werden, obwohl sie einen anderen Email-Dienst, wie beispielsweise GMX oder Web.de nutzen.

Google Analytics, Googles Analyse-Werkzeug für Seitenbetreiber wird ebenfalls häufig eingesetzt – alle Daten werden von Google gesammelt. Mit Feedburner werden viele Nachrichten deines Feedreaders verfolgbar. Einen solches Programm bietet Google übrigens auch an, den Google Reader.

Google will bald ein Programm zum Erstellen von Präsentationen anbieten. Dies ergänzt das bereits existierende Textverarbeitungs- und Tabellenprogramm. Dieses Online-Office ist eine feine Sache, es eignet sich hervorragend zur gemeinsamen Arbeit an Dokumenten.

Google Maps und GoogleEarth bieten die Chance sich Orte und Karten auf unseren Globus genau anzusehen. In diese Karten kann man Punkte eintragen oder etwa durch die Straßen von New York spazieren. Dein Browser, also Mozilla Firefox, der Internet Explorer und viele andere, liefern den Ort deines Computers mit, somit kann sich ein Seitenbetreiber einfach eine Landkarte seiner Besucher zusammen stellen. Du musst die dich also nicht aktiv auf Karten eintragen, um auf welchen zu erscheinen. Ebenso liefert dein Browser Daten über dein Betriebssystem, deinen Internetprovider, die Auflösung deines Bildschirms, von welcher Seite du kommst und wie lange du auf der Seite bist.

Trägt Google all diese Daten zusammen, entsteht vermutlich ein genaues Bild deiner Netztätigkeit. Dazu kommt noch das Google-Sucheprotokoll, deine Videos auf Youtube, dein Foto-Web-Album, deine Google-Lesezeichen, dein Blog bei Blogger und all die Dienste, die du derzeit nutzt und die Google vielleicht noch kauft. Gott bewahre, dass Google diese Daten immer beschützen will und beschützen kann.

Weiterführende Links:
* Google – derzeitige Google-Dienste
* Wikipedia – derzeitige Google-Dienstleistungen
* Netzpolitik- US-Regierung will Zugriff auf Nutzeranfragen
* Netzeitung – Yahoo gibt Daten an die chinesische Regierung heraus
* Golem – Google widersetzt sich gegen US-Regierung
* Blogatelier – Tipps zur Arbeit mit Googlemail
* DrWeb – Googlemail – das Postfach im Griff
* Focus – mit Google durch die Straßen spazieren

Tipps zur Arbeit mit Googlemail

Warum Googlemail?

Googlemail bietet 3 GB Speicher. Daraus folgert Google, dass man Mails nicht mehr löschen muss. Das kostenlose Konto bietet Schutz gegen Spam und Viren. Ihre Daten werden auf den Googleservern gespeichert und am rechten Bildschirmrand sind Werbeanzeigen zu sehen. Einen Account erhalten Sie durch eine Einladung eines Googlemail-Nutzers.


Mails bearbeiten

Emails sollten zu bestimmten Zeiten bearbeitet werden. Schaufeln Sie sich ein Zeitfenster frei. Sie werden effizienter kommunizieren, wenn Sie mehrere Emails nacheinander abarbeiten.
Fragen Sie sich bevor Sie tippen, ob eine Email die richtige Wahl ist. Manchmal ist ein Telefonat eine bessere. Ähneln sich ihre Mails könnten Sie durch Textbausteine Zeit sparen. Fertigen Sie sich Vorlagen an und speichern diese als Entwurf. Mittels „Copy and Paste“ fügen Sie die benötigten Auszüge in ihre Email ein.
Sie können andere Emailadressen auf ihr Googlekonto umleiten. Beim Versenden können Sie die Absenderadresse per Dropdown festlegen. Folglich hätten Sie die Option alle ihre Emails in einem Konto zu verwalten. Sie müssen selbst entscheiden, ob dies in ihrem Fall Sinn macht.
Überlegen Sie sich vor dem Verfassen einer Email, ob Sie die Etikette beachten sollten, und fassen Sie sich so kurz wie möglich. Kurze, knappe und klare Emails sind am verständlichsten.
Picken Sie sich zu zitierende Stellen heraus und schreiben Sie direkt darunter ihre Antwort. Der andere wird es Ihnen danken, wenn er den Halbsatz auf den Sie Bezug nehmen noch einmal sieht. Formulieren Sie Handlungsalternativen für den Empfänger. Sie führen beim Verfassen einer Mail meist schon einen Perspektivwechsel durch. Diesen Gedankengang kann sich der Empfänger dann sparen und ihr Team die dafür notwendige Zeit. Beschreiben Sie die Folge, wenn Sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Antwort erhalten. Der angegebene Zeitraum muss so groß sein, dass der Empfänger die Mail gelesen hat. Schreiben Sie eine aussagekräftige Überschrift und vermerken Sie „-Dringend-“, wenn Sie schnell eine Antwort brauchen.
Diese Tipps sollten die benötigte Zeit der Kommunikation für Sie und ihr Umfeld deutlich verringern.

Mehr übers Thema gibts in meinem Artikel bei DrWeb.

Bauplan für die Erstellung eines Blogartikels

Vor einiger Zeit schrieb ich den Artikel “Wie entstehen gute Blogartikel?”. Einer der Tipps war, dass es eine Hilfe sein kann, wenn man bei der Ausarbeitung einem Schema folgt.

Meine Recherche nach einem solchen war ergebnislos. Ich stieß lediglich auf eine Empfehlung der Fern-Uni-Hagen, wie man eine 15-seitige Arbeit verfassen soll. Es gab kein Tutorial für “So schreibst du die passenden Blogartikel für genau deine Zielgruppe” – Schade eigentlich.

Aus den Berichten von Arbeitskollegen und Internetquellen, habe ich mir folgendes Schema gebastelt:

1. Sammeln von Materialien zum Thema
2. Strukturwahl für den Hauptteil
3. Gliederung mit Schlagwörtern
4. Satzbildung um die Schlagwörter
5. Ausformulierung des Hauptteils (ggf. Überschriften für einzelne Artikelteile)
6. Schreiben der Einleitung und der Zusammenfassung
7. Korrekturlesen des Artikels
8. Stilistische Überarbeitung
9. Formatierung (CSS-Anpassung, Einbetten von Links und Bildern)
10. Korrekturlesen in der Voransicht
11. Posten und wirken lassen

zu 1.) Sammeln
Brainstorming und Recherche

zu 2.) Strukturwahl für den Hauptteil
- Hierachische Schilderung des Sachverhalts (vom Ende beliebig kürzbar)
- vom Allgemeinen zum Besonderen,
- vom Besonderen zum Allgemeinen,
- Ursachen und Wirkungen,
- Gleichheit und Unterschiede aufzeigen,
- einen Wandel darstellen (Chronologie),
- Pro und Contra,
- Dreiklang (Ankündigung, Erklärung, Zusammenfassung)
- Ist-Soll-Struktur.

Es freut mich, falls dieser Eintrag durch euren Input (am besten in Form eines Kommentars) ergänzt werden könnte.

Update: In den Kommentaren sind weitere Vorschläge zur Strukturierung.

Internetdienste zur Recherche im WWW

Das Internet gilt als die größte Bibliothek, das größte Kaufhaus, das größte Informationsportal, das größte…
Es stellt sich nicht die Frage, ob es eine Information im Netz gibt, sondern wo diese zu finden ist. Die Fähigkeit zur effizienten Recherche im weltweiten Netz scheint somit von großem Nutzen zu sein. Ich habe mein eigenes Verhalten bei der Recherche mal unter die Lupe genommen.

A) Ein Algorithmus steht im Vordergrund

Google ist bei vielen als Startseite festgelegt, wenn sich der Browser mit dem WWW verbindet.
Es können ein oder mehrere Begriffe in das Google-Suchformular eingegeben werden. Der Suchbegriff kann durch zusätzliche Einstellungen und Befehle ergänzt werden. Die darauf hin angezeigte Trefferliste entspricht so dem gewünschten Ergebnis meist mehr als ohne Ergänzungen.
Man kann bspw. zielgerichtet nach Links auf eine bestimmte Webseite suchen, oder von Anfang an nur “Seiten auf deutsch” absuchen.

Mittlerweile bietet der Suchmaschinenriese eine Blogsearch an. Es werden ausschließlich Weblogs durchsucht. Der Blick in Blogs macht vor allem Sinn, wenn man nach Erfahrungsberichten oder Vor-Ort-Nachrichten sucht. Der Dienst Technorati bietet ebenfalls eine Suchmaske, die sich auf Blogs spezialisiert hat.

B) Der Mensch steht im Vordergrund

Wikipedia ist für mich immer die erste Adresse, um einen ersten Eindruck über das zu recherchierende Thema zu erhalten.
Besonders beliebt sind bei mir die weiterführenden Links am Ende der Artikel und die internen Links auf verwandte Artikel. Auf diese Weise kann man ein Thema schnell abgrasen.

Das Open Directory Project ist ein von Menschen editiertes Webseiten-Verzeichnis. Es bietet eine Suchfunktion aber auch die Möglichkeit sich manuell durch die Ordner zu hangeln.


C) Kombination von Mensch und Algorithmus

Bookiedienste verwalten die Lesezeichen, die ein User beim Dienst als Lesezeichen bzw. Favorit meldet. Unter einem Lesezeichen versteht man eine Webseite, die man markiert und so seiner Lesezeichenliste zufügt. Alle modernen Browser verfügen über eine Lesezeichenverwaltung.

Ein Bookiedienst ist vereinfacht ausgedrückt, eine gemeinschaftliche Verwaltung seiner Favoriten.
Es gibt die Möglichkeit der Verschlagwortung (Tagging) von Lesezeichen. Die Schlagworte kann man bündeln, Gruppen mit mehreren Usern zuordnen und sich über neue Lesezeichen in einer Gruppe benachrichtigen lassen.

Viele User bedeuten demnach viele Lesezeichen und einige Seiten werden gleich von mehreren Benutzern als Favorit deklariert. Falls man jetzt nach einem bestimmten Thema sucht, werden Links auf die vielversprechendsten Seiten zu dem Schlagwort angezeigt.

Bookiedienste ermöglichen also, über ein Thema zu recherchieren und auf dem Laufenden zu bleiben. Die Lesezeichen sind immer einem Benutzer zugeordnet und so kann man schnell User mit ähnlichen Interessen finden.
Die beiden bekanntesten Bookie-Dienste sind Delicious (englischsprachig) und Mister-Wong (deutschsprachig).

Eine recht junge Suchmaschine mit einem innovativem Konzept ist Quintura. Es handelt sich um ein visuelles Werkzeug. Um den Suchbegriff wird eine strukturierte Mindmap erstellt , welche je nach betrachteten Begriff dynamisch erweitert wird, und eine Trefferliste mit Webadressen generiert.

IT-Journalist Stephan Lamprecht schreibt über Quintura:

“Neben der üblichen Trefferliste werden am oberen Bildschirmrand Cluster von Begriffen gebildet, die zur aktuellen Suchanfrage passen.

Die Bedienung ist sehr intuitiv gestaltet. Fahren Sie mit der Maus über einen der Begriffe dort, werden dazu passende Einträge angezeigt. Somit gleicht die Suche mehr der Nutzung einer gut strukturierten Mindmap. Die Darstellung auf der Trefferliste wechselt in Abhängigkeit der markierten Stichworte.”

Dieses Tool ist mE eines der innovativsten Suchwerkzeuge. Es steckt noch in den Kinderschuhen und für den deutschen Sprachraum erweist es sich bis jetzt für mich als unbrauchbar. Es gibt keine Suche nach “Seiten aus Deutschland” und bei den Schlagworten in der Mindmap werden Artikel und Füllwörter angezeigt.
Wenn sich dies ändert, kann das unter Umständen die beste Möglichkeit zur Recherche werden…….. sogar besser als Google.

Welche Anlaufstellen hast du, wenn du dich in ein Thema einarbeiten willst?

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