Archiv der Kategorie 'Anleitung'

Wordpress Styleguide XHTML 1.0 Transitional

Wordpress Nutzer werden oftmals auf den WYSIWYG-Editor “TinyMCE” setzen. Nun hat der manchmal seine Schwächen und wenn man einige Regelmäßigkeiten beachtet, kann man den Quelltext gleich selber schreiben. Wordpress liefert standardmäßig XHTML aus und dies bietet eine Vielzahl logischer Auszeichnugnsmöglichkeiten. Ebenfalls macht der Styleguide Sinn um ein Theme zu testen- schnell sieht man, wo nach Hand ans Theme oder die CSS-Datei zu legen ist.

Wordpress Guide XHTML

Überschrift ersten Grades

Immer bedenken, dass nur die Tags verwendet werden, welche der Doctype zulässt. Gebräuchliche Doctypes sind “HTML 4.01″ “XHTML1.0″ und “XHTML1.1″.
“XHTML1.0″ erlaubt die gleichen Tags wie “HTML4.01″ und es gibt die gleichen Ausprägungen “transitional”, “strict” und “frameset”. “XHTML1.1″ ist als Neuanfang zu sehen: es gibt weder die Variante “transitional” noch einen Doctype.

Immer bedenken, dass nur die Tags verwendet werden, welche der Doctype zulässt. Gebräuchliche Doctypes sind “HTML 4.01″ “XHTML1.0″ und “XHTML1.1″.
“XHTML1.0″ erlaubt die gleichen Tags wie “HTML4.01″ und es gibt die gleichen Ausprägungen “transitional”, “strict” und “frameset”. “XHTML1.1″ ist als Neuanfang zu sehen: es gibt weger die Variante transitional noch einen Doctype.

Wordpress nutzt XHTML1.0 transitional, hier sind 89 Tags erlaubt, die Tags in Klammern sind in der XHTML1.0 Variante “strict” verboten, und alle Tags, welchen ein “-” angestellt ist, haben keinen schließenden Tag, wie beispielsweise bei einem Zeilenumbruch <br /> .
Hier nun die Aufzählung der Tags: a, abbr, acronym, address, (applet), area-, b, base-, (basefont-), bdo, big, blockquote, body, br-, button, caption, (center), cite, code, col, colgroup, dd, del, dfn, (dir), div, dl, dt, em, fieldset, (font), form, h1, h2, h3, h4, h5, h6, head, hr-, html, i, (iframe), img-, input-, ins, (isindex-), kbd, label, legend, li, link-, map, (menu), meta-, (noframes), noscript, object, ol, optgroup, option, p, param, pre, q, (s), samp, script, select, small, span, (strike), strong, style, sub, sup, table, tbody, td, textarea, tfoot, th, thead, title, tr, tt, (u), ul, var.

Größtenteils reichen zum Bloggen ja die Überschriften h1 bis h6, die Absätze und die Inlineelemente, dazu noch ein paar Listen für die Aufzählungen und manchmal eine Tabelle, gerade da nervt es, dass der Wordpresseditor da standardmäßig streikt. Wenn was größeres ansteht, muss dann bei SelfHTML nachgeschlagen.

P steht für einen Absatz und sollte auch nicht anders verwendet werden. Es ist ein Blockelement, diese erzeugen einen Bruch im Textfluss. XHTML bietet eine Reihe von Elementen zur logischen Textauszeichnungen. Bei den logischen Auszeichnungen greift die Standardeinstellung des Browsers, sofern diese nicht via CSS verändert werden.

In diesem Absatz hier sind Elemente untergebracht die das Absatzgefüge nicht durchbrechen, daher werden diese als Inlineelemente bezeichnet. Es gibt logische, physische und rein präsentative Inlineelemente zur Textauszeichnung.
Logische und Elemente sind beispielsweise
das em-tag für emphatisch oder betont,

das strong-Tag als Steigerungsform des em-Tags für stark betont,

das code-Tag für die Angabe von Quellcode ,

das samp-tag für die Ausgabe eines Beispiels,

das kbd-tag für Tastatureingaben ,

das var-Tag für dies ist eine Variable,

das cite-tag für dies ist ein Zitat ,

das dfn-tag für dies ist eine Begriffsdefinition ,

das acronym-tag formatiert eine Abkürzung und

das das q cite=”http://www.xyz.de zeigt ein Zitat an, welches sich auf folgende Quelle bezieht.

Weitere empfehlenswerte Inlineelemente sind

das span-tag als inhaltsleeres Element, sozusagen als sonstiges Element für alles, was in keine andere logische Kategorie passt,
das a-tag in Verbindung mit href als Anker samt Verknüpfung, weitere Attribute sind accesskey, name, tabindex, target, title. Links können mit einer class versehen werden, somit ist es möglich per CSS, beispielsweise die internen von den externen Links abzuheben oder PDF-Downloads mit einer Grafik als Hintergrund zu versehen.

Soweit möglich sollte logisch ausgezeichnet werden, andernfalls sollten Elemente genutzt werden, welche mit dem Doctype vereinbar sind, Wordpress nutzt hier derzeit “XHTML 1.0 Transitional”.
Einige Beispiele für physische und rein präsentative Tags zum Theme-CSS-Test, wie
das btag um Text fett zu machen,
das i-tag um Text kursiv erscheinen zu lassen,

das tt-tag bewirkt diktengleichen Text ähnlich eines Fernschreibers,

das u-tag erzeugt einen unterstrichenen Text,

das strike-tag bewirkt einen durchgestrichenen Text,

das s-tag bewirkt ebenfalls einen durchgestrichenen Text ,

das big-tag bewirkt größer formatierten Text ,

das small-Tag bewirkt kleiner formatierten Text,

das sup-tag bewirkt hochgestellten ,

das sub-Tag bewirkt tiefgestellten Text,

das blink-tag bewirkt blinkenden Text.

Überschrift zweiten Grades

Neben den Inline-Elementen gibt es noch die Blockelemente, diese erzeugen einen eigenen Textabsatz im Element und können Inlineelemente enthalten, einige Blockelemente können sogar weitere Blockelemente enthalten, im Bedarfsfall einfach nachlesen. Mit CSS kann man anschließend ggf. noch etwas tricks und Inlineelemente als Block anzeigen lassen oder Blockelemente inline.

Blockelemente sind beispielsweise Absätze, Listen, Tabellen und Formulare.

Überschrift dritten Grades

Hier kommen die Listen, es gibt geordnete, ungeordnete und Definitionslisten. Ungeordnete haben Bullets als Aufzählungszeichen, geordnete Zahlen und Definitionlisten erhalten Einrückungen.

  • erstes ungeordnetes Listenelement
  • zweites ungeordnetes Listenelement
  • drittes Element mit Unterliste
    1. erstes verschachteltes geordnetes Element
    2. Achtung bei verschachtelten Listenelementen
    3. das erste Listenelement bleibt geöffnet, es folgt das ol bzw ul
    4. und nach dem schließenden ol bzw ul der verschachtelten Liste
    5. wird erst das li Element der Hauptliste geschlossen
  • hier steht das letzte Element der Hauptliste, samt dem Listenschluss
    Das dl kündigt die Definitionsliste an, das dt das erste Element
    das dd ist die Defintion zum ersten Listenelement
    es kann auch mehrere Defintionen zum ersten dt geben

    Überschrift vierten Grades

    Jetzt geht es um die Tabellen. Wordpress bietet in der Version standardmäßig keine Tabellenunterstützung. Grund also, schnell die nötigen Tags zu erklären.
    Pflichtmäßig braucht man nur die Tags “table” für den Tabellencontainer, “tr” für tabelrow als Zeilencontainer und “td” für die Datenzeile. Es gibt dann noch das “td” für eine Kopfzeile und einige weitere Tags und Attribute, falls die Tabelle etwas anspruchsvoller sein soll.

    Dummykopfzeilenelement links Dummykopfzeilenelement rechts
    erster Eintrag links zweiter Eintrag rechts
    zweiter Wert links zweiter Wert rechts
    Überschrift fünften Grades

    Letzter Punkt sind die Formulare. Hier gibt es für Wordpress-User die Anwendung als Kommentarbox. Und da die Formularelemente recht großen Spielraum bieten, gehe ich auch nur auf diese ein. “form” für den Formularcontainer, dann das input Element, das braucht das Attribut “type”, denn es gibt zehn Möglichkeiten zur Auswahl, beispielsweise eine Textbox (text) oder ein Feld zum Anhaken (checkbox). Für mehrzeilige Eingabefelder steht das Container-Element “textarea” zur Verfügung.
    Zusätzlich muss es noch ein “action”-Attribut geben, damit das Formular weiß, wo es die Daten hinschicken soll. Barrierefreier werden die Formulare, wenn die Eingabefelder mit dem Tag “label” logisch verknüpft werden, und das Attribut “acceskey” verwandt wird – so werden die Input-Felder über Tastenkürzel ansprechbar. Bisschen blöd ist, dass die Inputfelder Inline-Elemente sind, somit muss man, um eine Zeilenstruktur sicher zu stellen mit dem “br”-Tag werkeln oder das Formular in eine Tabelle klatschen – oder mit CSS-Tricks die zeilenweise Anzeige sicher stellen, beispielsweise kann man auch Inlineelemente als Block anzeigen lassen. Formular sieht man unten.

    Überschrift sechsten Grades

    Sodala, dann bin ich fertig, meine Seiten sind noch keinesfalls passend ausgezeichnet, wobei ich da nach und nach schon mal etwas nachlegen werde. Genauso will ich diese Serie aufrecht erhalten, damit Wordpress-Nutzer eine Art Mini-Referenz haben. Ich bin also für Kommentare zur Ergänzung dankbar, wenn ich mal falsch liege, oder es etwas zu ergänzen gibt.

Wordpress Gebrabbel

Seit einiger Zeit laufen interessante Artikelserien zu Wordpress. Nachdem ich ebenfalls Wordpress nutze und daran schraube, schreibe ich hier mal alles zusammen, was mir neu ist und was ich als wichtig erachte. Für weiterführende Infos gibt es den Codex. Wordpress und das Web ändern sich ständig und so werde ich diesen Beitrag gelegentlich aktualisieren (Version 1.0; 03-12-2007)

wordpress logo

Struktur

Templates

Templates sind Dateien, die im Verzeichnis ihres Themes liegen und von Wordpress inkludiert werden, so holt die Funktion get_header() die Datei ‘header.php’ und setzt diese in die aufgerufene ‘index.php’.
Neben der Methode per Funktion die Templates reinzuholen, kann man den Pfad auch direkt angeben. Mit der Konstanten ‘TEMPLATEPATH’ wird automatisch der Pfad zum Theme-Verzeichnis gelegt. Mit der Variable ‘ABSPATH’ zum Wordpress-Wurzelverzeichnis. So kann man beispielsweise jedes beliebige PHP-Skript in Wordpress laden.
Die Templates werden in einer bestimmten Hierachie angelegt, so wird erstmal geschaut, ob die aufgerufene Seite vorhanden ist und falls nicht die ‘index.php’ geladen. Ein Bild im Codexbeitrag verdeutlicht das Zusammenspiel ganz gut. Neu war für mich, dass es eine extra ‘attachment.php’ und eine ‘author.php’ gibt und dass ein Druck auf ein Schlagwort die ‘category.php’ lädt.

Conditional Tags

Mit den Conditional Tags kann man eine Unterscheidung treffen, beispielsweise ob es sich um eine Seite handelt oder nicht. Conditional Tags kommen im Loop vor und auch ber der Gestaltung des Titels kann man damit spielen. Laut Codex kann man diese Tags benutzen, um die aktuelle Seite in der Navigationsleiste hervor zu heben. Ein weiterer Einsatz ist eine Prüfung bei der Veröffentlichung eines Kommentars, ob der Beitragsautor den Kommentar geschrieben hat und daraufhin das Format ändern. Des Weiteren kann man bestimmte Seiten von Suchrobotern ausschließen und andere nicht.

Template Tags

Template Tags sind PHP-Funktionen die in die Templates geladen werden. Diese Template Tags steuern dann das Erscheinungsbild des Blogs. Einer Funktion kann man möglicherweise Parameter zuwerfen. Diese Funktionsparameter sind Variablen, die diese Funktion benötigt.

Es gibt eine Übersicht über die Template Tags in deutsch und eine Codex-Kategorie. Grundsätzlich muss man sich oft im Sourcecode orientieren und will vielleicht mal die Funktion genau unter die Lupe nehmen, hier entdeckte ich eine Onlineansicht des Wordpress Codes mit Syntax-Highlighting. Man sieht sich also den Code der ‘index.php’ an, dort steht der Loop, dort steht die Funktion ‘the_content’, ein Mouseover zeigt den Ort der Funktion an, hier die ‘wp-includes/post-template.php’.

Es gibt drei Arten von Template Tags: einmal haben wir welche die keine Parameter benötigen, einmal haben wir welche die Parameter, wie gewöhnliche PHP-Funktionen akzeptieren (Function-Style-Parameter) und es gibt Funktionen die Parameter erwarten und dabei einen Query-String nutzen, das funktioniert ähnlich, wie wenn man Variablen via GET-Methode von Skript zu Skript schickt. Diese Funktionen sind meist nur Wrapper für die Funktionen, die Parameter und zwar sehr viele Parameter erwarten.

Frank Bültge nennt in seinem Buch das Beispiel wp_get_archives und get_archives: wp_get_archives ist die gleiche Funktion wie get_arhives nur mit Parametervoreinstellung und einer kleinen Abfrage, ob eine Änderung zur Voreinstellung mitgeliefert wurde. Als Programmierlaie klingelt bei mir bei der GET Methode gleich immer die Sicherheitsrassel, dafür ist dann wohl auch die wpspecialchars – Funktion da.

Ein Fehler, der mich lange aufhielt war, dass ich beim Definieren einer Funktion die erwarteten Parameter mit einem $-Zeichen beschreiben muss, beim tatsächlichen Funktionsaufruf können diese aber fehlen – ich hoffe das war das fehlende Mosaiksteinchen zu meinem ersten Plugin.

Template Tags können auch ineinander verschachtelt werden, also ein Template Tag ist sozusagen ein Parameter eines anderen Template Tags. So binden viele Template Tags wiederum andere Funktionen aus dem Wordpress Kern ein.

Eigene Funktionen kann man auch definieren und als Plugin andocken. Die so definierten eigenen Funktionen stehen dann in der Datei ‘functions.php’ im Themeordner und werden von Wordpress eingebunden.

Custom Fields

Custom Fields sind Textfelder die der Schreiber füllen kann. Ich habe sie auch hier aufgeführt, da man mit diesen die Erscheinung des Blogs oder auch des Quelltextes im Header beeinflussen kann, ähnlich wie bei den Template Tags – nur dass man die Fields dann im Backend beim Schreiben eines Beitrages erst mit Inhalten füllt.

Workflow

Quicktags sind bestimmte Kommentare im HTML Quelltext die nachdem Sie vom Editor abgeschickt werden, eine bestimmte Aktion in Wordpress auslösen. Die Eingabe von <(!–nextpage–)> führt zu einem Seitenumbruch und die Eingabe von <(!–more–)> bestimmt die Länge des Auszugs. Die Klammern müssen weg, ich schrieb sie nur, damit mir Wordpress hier nicht wirklich einen Seitenumbruch oder ein “weiterlesen” reinklatscht. Im Codex findet man eine Übersicht zu allen Quicktags und gerade für den Kommentierenden bieten sie die Chance deren Text zu formatieren.

TinyMCE ist der Standardeditor in Wordpress. Ich nutze diesen nur zum Formatieren. Den Text schreibe ich mit Vim, meinem mächtigen Texteditor. Es gibt ein Firefox-Addon namens “It’s All Text!”, dies ermöglicht alle Textfelder, auf die der Browser zugreift mit einem Desktopeditor zu bearbeiten – das finde ich extrem hilfreich, weitere Infos gibt es in meinem Artikel bei DrWeb zum Hintergrund dieser Maßnahme.

Als Zusatz nutze ich das Programm Gimp für die Bildbearbeitung und Inkscape für Zeichnungen, falls ich es mit Gimp nicht hinbekomme. Vektorgrafiken bin ich kein Spezialist, wie man sich aus dieser Äußerung denken kann. Als Betriebsystem habe ich Ubuntu. Alles in allem kostet mich also das Bloggen nur die Gebühr für meinen Webspace.

Entwickeln

Themes

Eine Internationalisierung kann man durch das voranstellen der Funktion _e(’blabla’) erreichen oder wenn man einen Text im Funktionsnamen ändern will mit ‘__(’blabla’)’.

Durch eine Funktion muss eine Anfrage an den Server gestellt werden – das ist schlecht, wenn es um die Performance geht und so macht es Sinn das eigene Theme nicht zu internationalisieren. Ich kann nicht einschätzen, wieviel Zeit ein internationalisiertes Theme länger für einen Seitenaufruf braucht als ein lokalisiertes.

Das Gleiche ist mit den Angaben im Header, man kann dort viele Sachen via Funktion abfragen (Spracheinstellung, Zeichensatz und Schreibrichtung, ‘lang’- und ‘dir’-Attribut des HTML-Tags im Header) – gut fürs öffentliche Theme, das eigene lieber festtackern. Die Voreinstellung ist bei den Suchrobotern index follow, somit kann man sich diese Angabe sparen, bzw. muss extra eine Angabe setzen, wenn man das indizieren verhindern will.

Das xfn im Header fördert das semantische Web, ist wohl ein Microformat, und im Backend kann man seiner Blogroll erweiterte Angaben machen. Eine ähnliche Geschichte sind die Geotags, so kann Google diese Angabe beispielsweise nutzen und bei der Eingabe der dazugehörigen Stadt die Seite höher bewerten.

Die Weiterblättern-Funktion zwischen den Seiten gibts ein Plugin namens ‘Pagebar’, und eine Funktion die ich mir da mal ansehe ist die ‘posts_nav_link’ und die ‘previous_post_link’ und die ‘next_post_link’.

Bei den Funktionen muss man aufpassen, so liefern die Funktionen eine ID nun zweimal, sofern man ein Layout nutzt, welches auf Yaml setzt, nämlich die ID “navigation” – eine Lösung beschreibt Micha.

Neben der Weiterblättern-Funktion am Seitenende kann eine sogenannte Breadcrumbnavigation sinnig sein. Ich werde noch darauf verzichten, da ich versuche stark verschachtelte Seitenhierachien zu vermeiden und denke in meinem Fall besteht da vorerst kein Bedarf.

Der Loop ist das Kernstück in Wordpress und dort gibt es eine Vielzahl der Conditional Tags. Im Loop kann man einige sinnvolle Ergänzungen einbauen: ich werde einen Verweis zum Glossar einbauen und ein Plugin (’Share this’) liefert einen Link, mit welchem der Leser ein ‘Social Bookmark’ setzen kann oder den Feed des Blogs abonniert. Der Loop kann sinnvoll ergänzt werden und so kann man mit diversen Hintergrundfarben und Grafiken spielen. Bei Yaml bietet es sich an, dass man aus Suchmaschinensicht den Content in der Col1, welche im Quelltext ganz oben steht einspeist. Ich muss mir das mal durch den Kopf gehen lassen und in der Yaml-Doku nachlesen, was da die Vor- und Nachteile sind.

Die Suchbox sollte prominent verlinkt sein. Das sah ich bislang anders und ich werde mir da etwas einfallen lassen. Der oben erwähnte Link im Loop zum Glossar wird vorerst reichen.

Widgets und eine händische Sidebar müssen sich nicht ausschließen. Man kann die Widgets-Funktion also auch erst ab halber Sidebar aufrufen. Gerade wenn man ein Yaml-Theme nutzt ist es für den Laien ist es oftmals schwierig zu entscheiden, ob nun eher in der Yaml-Dokumentation oder im Wordpress-Codex nachgesehen werden soll.

Einige Blogs legen viele Funktionen in den Footer, wie das geht beschreibt Perun und erklärt auch gleich wie er via Plugin ‘Get Recent Comments’ die Trackbacks von den Kommentaren trennt.

Yaml stellt für die Navigation bereits einige Möglichkeiten vor, eine Liste der Wordpressseiten bietet sich an und gerade wenn es dann verschachtelt wird, wirds tricky. Michael hat sich da schon einen Kopf gemacht.

Yaml bedient mit einem Stylesheet den Internet Explorer mit einem Conditional Comment, gerade die Pfadangaben können bei Yaml Probleme bereiten und so sollte man gegenprüfen ob alle Stylesheets fassen. Die Angabe ‘/’ beim Start des Pfades lässt die Suche im Wurzelverzeichnis starten und, die Wordpress-Variable ‘ABSPATH’ und ‘TEMPLATEPATH’ wurden oben bereits erwähnt.

Bei der Sicherheit sollte man darauf achten, die Funktion wpspecialchars zu nutzen, wenn etwa Daten über die URL reinkommen.

Bei jedem Theme hat man eine Lizenz, die es zu respektieren gilt, beispielsweise ist Wordpress zwar OpenSource, aber Yaml steht beispielsweise unter einer CreativeCommons. In jedem der Projekte stecken wohl tausende von Stunden und so sollte der Link am Ende nicht fehlen, sofern er verlangt wird.

Weiterführende Links:
* Theme Tutorial – Frank Bueltge
* Theme Tutorial – Perun
* Theme Tutorial samt Yaml – Michael Preuß

Blogartikel effizient schreiben

Bloggen kostet Zeit. Es ist schwierig nützliche Beiträge aus der Hüfte zu feuern. Daher halte ich seit einiger Zeit die Augen offen und schaue, was die Profis da so anstellen. Ich gehe auf einige Tools und Tricks vom Problogger Darren Rowse und Steve Pavlina ein.

 

schreibmaschine bearbeitet

Problogger Darren Rowse liefert mir hier am meisten Material. Toll zu sehen, wie er es schafft, so viele Beiträge zu veröffentlichen, dabei hat Darren neben seinem Probloggerblog noch weitere Eisen im Feuer, etwa sein Blognetzwerk B5Media und seinen Digital Photography School Blog.

Problogger Tagesplan
Darren steht auf, frühstückt und sitzt um 08.30 Uhr vor seinem Powerbook. Die erste halbe Stunde filzt er seine Statistiken und loggt sich bei Partnerprogrammen ein. Um neun streift Darren ein bis drei Stunden durch seine Feeds und dabei kopiert er relevante Inhalte gleich ins seinen Blogeditor Ekto. Als Browser nutzt Darren den Newssammler Bloglines und den Safari-Browser oder Firefox. An diesem Tag setzt er sich um 10.00 an sein Email-Postfach, moderiert von dort die Kommentare und sichtet seine von ihm abonnierten Nachrichtenquellen wie beispielsweise GoogleNews. Ab 11 geht Darren samt Notebook und etwas Literatur in sein bevorzugtes Cafe. Dort wird dann geschlürft, geträumt und Mittag gegessen. Während dieser Zeit liest er bevorzugt seine Stats, surft in Foren oder spricht mit Bloggerkumpanen. Von 13.00 bis 15.00 Uhr geht es dann zurück nach Hause, wo ihn seine Feeds erwarten. Es folgt ein einstündiges Mittagsschläfchen und gegen vier kommen Darrens geplante eigene Inhalte dran – das dauert etwa bis 1800. Darren verwandelt sich anschließend mehr oder weniger in einen Familienmenschen. Darren will pro Tag in etwa 25 Beiträge verfassen (Artikel erschien 2004). Früher hatte er teilweise 70 geschrieben. Gegen acht, falls die Familie fernsieht, geht Darren durch seine am Tag verfassten Beiträge und liest diese Korrektur. Dabei überlegt er, wem er wohl über den jeweiligen Beitrag via Email informieren sollte. Gegen 12 gehen dann die Lichter aus im Hause Rowse. Darren betont, dass nicht jeder Tag so aussieht.

Information sammeln
Darren beobachtet rund 500 Feeds. Bei der Struktur seines Bloglines-Kontos hält es Darren einfach: ein paar themenbezogene Ordner; einer wird geöffnet, eine Artikelquelle wird aufgerufen, gelesen und es folgt die nächste. Irgendwelche Multitasktätigkeiten scheinen sowohl nach der GTD-Methode als auch nach einem kürzlich erschienenen Spiegelartikel keinen Sinn zu machen. Immer eins nach dem anderen lautet hier wohl die Devise.

Problogger Wochenplan
Schön und gut – ins Cafe setzen und Zeitung lesen kann ich auch! Wie bereite ich mich nun auf den konkreten Beitrag vor? Darrens Vorbereitung (Beitrag aus dem Jahr 2005) sieht folgendermaßen aus:

  1. Montag morgens werden mögliche Themen überlegt und in einer Textdatei festgehalten
  2. Darren nimmt sich ein Topic, macht ein neues Textfile auf und arbeitet daran weiter. Jeder Post bekommt so ein eigenes Textfile und liegt im Ordner (Beiträge in Bearbeitung)
  3. Darren fast seine Aufzeichnung in einem Satz zusammen, damit er das Textfile gedanklich und inhaltlich zuordnen kann
  4. Jetzt listet er die Kerninhalte in Stichpunkten auf
  5. Darren denkt nun an frühere Beiträge; so erinnert er sich an weitere Einzelheiten und findet Beiträge für interne Links
  6. Abschließend wird das Textfile mit den Topicideen geöffnet und der neue Topic durchläuft Schritt 2 bis 6.
  7. Sind die Posts soweit fertig, überlegt sich Darren in welcher Reihenfolge und wann die Beiträge erscheinen. Jetzt schnappt er sich seinen Montagsbeitrag und beginnt daran zu tippseln
  8. Von den so entstandenen Posts will Darren jeden Tag einen auf Problogger veröffentlichen (Stand 2006)

Die geschilderten Abläufe sind ein Mix aus drei Beiträgen (2004-2007) auf Problogger, daher kann er es jetzt schon ganz anders halten.

Steve Pavlinas Weg zum Blogpost
Steve Pavlina schreibt viel seltener aber auch viel länger. Steve hat einen sehr erfolgreichen Blog rund ums Thema Persönlichkeitsentwicklung. Seine Beiträge erscheinen sehr tiefgründig und durchdacht. Für seine Posts hat er sich eine Schrittfolge überlegt – diese nennt er Microtask-Liste für einen Blogpost:

  1. Ziel festlegen: informieren, überzeugen, beeindrucken oder unterhalten
  2. Eine Liste mit möglichen Themen erstellen oder die Leseranregungen aufgreifen
  3. Ein Thema wählen
  4. Einfach mal runterschreiben ohne groß nachzudenken
  5. Struktur überlegen, wie ich das Thema verständlich rüber bekomme
  6. das Runtergeschriebene danach sortieren
  7. unterstützendes Material, wie Tabellen ausfindig machen und ablegen
  8. den so entstandenen Artikel sichten und auf Ausgeglichenheit prüfen
  9. den Artikel in Absätze einteilen
  10. Unterüberschriften bilden
  11. Einleitung schreiben
  12. Schluss schreiben
  13. Artikel auf Aufbau, Verständlichkeit und Inhalt prüfen
  14. Artikel auf Rechtschreibung prüfen
  15. diverse Überschriften einfallen lassen und abwägen
  16. Einen Titel wählen vielleicht einen anderen Titel für die Suchmaschine
  17. dem Artikel entsprechende Kategorien zuordnen
  18. das Veröffentlichkeitsdatum festlegen
  19. den Artikel veröffentlichen
  20. nach einer gewissen Zeit Feedback und Stats prüfen und einarbeiten

Eigene Entdeckungen

Bis jetzt habe ich noch keine Keywords bei Technorati oder Bloglines abonniert, das werde ich testen. Vermutlich werde ich einmal die Woche bei Mister-Wong drei oder vier Schlagwörter abgrasen.
Ich werde versuchen von Lesern Themenvorschläge zu erhalten. Wer könnte mir bessere Anregungen geben, als meine Leser? Ob das für diesen Blog jemals in Frage kommt, keine Ahnung – die Idee finde ich sehr gut.
Ich werde das Verhalten von Darren mal probieren, mir aber nicht den Druck geben einen Termin fürs Schreiben festzulegen. Dieser Artikel liegt schon lange bei meinen Entwürfen und ich habe bestimmt schon fünfmal daran getippselt. Erst mit dem Erscheinen des letzten Beitrags auf dem Problogger vorgestern, fand ich dass der Artikel nun reif für eine Veröffentlichung ist. Für mich hat sich das bewährt.
Meine Zweifel, ob ich viele unnötige Schritte im Beitragsentwicklungsprozess habe, sind nun weg. Die Microtask-Liste könnte da eine Hilfe sein, wenn ich mal ins Stocken komme.

Weiterführende Links:
* Blogatelier – Bauplan für die Erstellung eines Blogartikels
* Blogatelier – Wie entstehen gute Blogartikel?

* Steve Pavlina – Microtasks
* Problogger – 2005; 2006; 2007;
* Spiegel-Artikel zu Multitasking

Anmerkung: Bild von Pixelio.de

Rezension zum “Rhetorik-Training” von Vera Birkenbihl

birkenbihl rhetorik buch

Vera Birkenbihls Übungsprogramm “Rhetorik-Training, besser reden” besteht aus einem 120-seitigen Begleitbuch und 3 Audio CDs. Ab August 2007 kann man das Set in der erweiterten 14. Auflage bei Amazon kaufen.

Der Audioteil sind zum Großteil Seminarmitschnitte mit Trainer Hartmut Neugebauer, Vera Birkenbihl ergänzt diese durch Kommentare. Das Buch ist interessant aufgemacht. Fließtext wird mit Randsymbolen versehen und Zeichnungen lockern den Text auf – so kann man später immer wieder auf verschiedene Art durchs Buch segeln. Es gibt viele Übungen im Buch. Die technischen Anforderungen erfüllen aktuelle Mobiltelefone und so sollte es keine formellen Hürden geben. Im Buch steht vor allem das theoretische Fundament zu dem praxisbetonten Seminar. Es ist also ein fortlaufender Schwenk zwischen Buch und CD.

Inhaltlich startet das Buch mit etwas Theorie zur Kommunikation. Es folgen Übungen zum Sprechen und zum Denken. Ab der Hälfte kommen Alltagskniffe und Praxislösungen fürs Redenschwingen. Enttäuscht werden alle, die ihre rhetorischen Probleme gelöst haben wollen. Der Großteil hat laut Frau Birkenbihl nämlich keine, genauer, es sind andere Probleme die gelungenen Reden im Wege stehen.
Ein geeignetes Thema finden, rechtzeitig vorbereiten, viel üben und seinem Publikum aufgeschlossen und einfühlsam gegenüber treten – das ist die Quintessenz.

Theorie und Modelle

Im Dialog gibt es immer eine sachliche und eine emotionale Ebene. Sind die beiden Nachrichten nicht deckungsgleich, überwiegt immer die emotionale. Der Redner ist seiner Botschaft verpflichtet, das heißt er muss verstanden werden und eine dementsprechende Sprache nutzen. Einfach, aber nicht langweilig!
Das geschickte Setzen von Pausen und Satzzeichen schafft die Grundlage für ein gelungenes Gespräch. Beim Punkt senkt man die Stimme und bei beinahe allen anderen Satzzeichen bleibt sie oben. Pausen erzeugen je nach Lage, Spannung oder Nachdruck; durch aktives Schweigen, ja sowas gibts, gibt man dem Gegenüber die Chance ins Gespräch einzusteigen. Des Weiteren sollen viele verschiedene Kanäle genutzt werden, denn die Botschaft muss sowohl vom Buchhalter als auch vom Designer verstanden werden.

Als kreative Ideenliefertechnik werden Kawa und das Sprechdenken vorgeschlagen. Sprechdenken bedeutet , man nimmt zwei nicht verwandte Begriffe und erzählt zwei Minuten. Am Ende der Geschichte müssen beide Begriffe in der Rede vorhanden und verbunden sein. Diese Übung ist modifizierbar. Ein erfahrener Sprechdenker kann später Reden und dabei denken. Auf Kawa gehe ich hier nicht ein.

Die eigene Wahrnehmung wird durch beobachten, erkennen, notieren und wiederholtes weiterbeobachten, trainiert und erweitert. Beispielsweise sehe ich eine Fernsehewerbung und beobachte: “in diesem Werbeblock kamen kaum unnötige Worte vor.” Ich notiere mir das und wundere mich ob es eine Ausnahme sei. Ich beobachte dies weiter und führe eine Strichliste und erkenne, dass im Alltag viel mehr unnötige Worte fallen. Ich beobachte weiter und nach einigen Strichlisten, wird mir unbewusst auffallen, ob jemand viel oder wenig unnötige Wörter verwendet.

Die richtig gelungenen Formulierungen einer Rede schafft man vor allem durch Übung. Nach dem die Rede geplant und entworfen ist, spricht man diese auf Band, hört sie durch, und filtert die ungeeigneten Stellen raus – die Leckerchen behält man und nach und nach entsteht die Rede.

Praxistipps

Jetzt haben wir also eine Idee und eine Strategie für einen gelungenen Vortrag. Was gibts noch zu beachten und welche Vorgehensweise empfiehlt Frau Birkenbihl?
Zuerst wird die Zielgruppe analysiert – was interessiert die Zuhörer eigentlich und über welches Thema kann ich überhaupt fundiert vortragen. Falls meine Wissenplattform ausreicht, kann ich auf aufkommende Fragen angemessen eingehen. Ein gutes Zeichen ist, wenn ich den Vortrag nicht zusammenbaue, sondern überlege: “Was muss ich alles rausschmeißen, um in der Zeit zu bleiben?”
Man darf den Zuhörer nicht überfluten, denn sonst wird es nichts mit der Botschaft.
Die Botschaft oder Idee steht eh schon auf wackeligen Beinen: Der Redner kriegt seine Idee (100%) nur zu 80% an den Zuhörer weiter. Der Hörende verarbeitete diese und erzählt sie weiter – wieder sind 20% weg. So manchem Fehler liegen somit ganz natürliche Kommunikationsprobleme zu Grunde.

Als Schemata zur Redenstrukturierung nennt Frau Birkenbihl AIDA(AttentionInterestDesireAction) für die Überzeugungsrede und AITA (AttentionInterestTheorieAha) für die Inforede. Wenn es mal schnell gehen muss, weist Sie auf die Struktur “Was war, was ist, was soll werden” bei der Inforede und zusätzlich “wie wollen wir das erreichen” bei der Motivationsrede hin.
Bei einer Laudatio sollte man auf die von Adler aufgestellten Talente des Lebenskünstlers eingehen, also wie geschickt hat sich die Person in der Arbeitswelt, in der Liebe und in der Gemeinschaft zurecht gefunden. Die gelungenen Bereiche werden ausführlicher geschildert die anderen kurz oder gar nicht. Beachtet man das alles und übt wie angesprochen, werden sich Lampenfieber und die “Rhetorikprobleme” verringern.

Bei unangenehmen Zwischenfragen ist eine gewisse Schlagfertigkeit hilfreich. Auf Killerphrasen kann man paraphrasieren, rückfragen, oder scheinzustimmen. Je nach Art des Einwurfs entscheidet man, welche Strategie angemessen ist. Vera Birkenbihl nennt den Begriff der Zweinigung, das heißt: Nicht über Meinungsverschiedenheiten streiten, wenn beide Sichtweisen berechtigt sind! Jeder darf die grüne oder blaue Bank schöner finden – da zweinigt man sich dann.

Eigene Meinung

Das Übungsprogramm finde ich sehr gelungen, zum Einen ist es eben der Mix aus Buch und Audiodateien. Der Schwenk macht die Inhalte einprägsam. Bis dato kannte ich nur das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun mit den Vier Seiten einer Nachricht. Ob man dieses Modell auf emotionale und Sachebene verdichten kann, weiß ich nicht, klingt aber logisch.
Die Zweinigung ist mir aus dem Konfliktmanagement bekannt, auch dieser Hinweis ist, finde ich, Gold wert. Mit Kawa konnte ich nichts anfangen. Ich war froh im Literaturverzeichnis ein Werk von Wolf Schneider zu finden, da ich mich im Bereich “Deutsch und Schreiben” mehr oder weniger auf eines seiner Bücher versteift habe. In der 14. Auflage des “Rhetorik-Training” kamen einige Kapitel ins Buch und beim Lesen fand ich diese Kapitel sinnvoll, aber irgendwie eingeworfen.
Die Übungen fand ich super – auch wenn ich einige nicht in aller Ausführlichkeit gemacht habe – um den ersten Durchlauf zeitnah abzuschließen. Meine erste mehrmals durchgesprochene Inforede handelt über das Selbstorganisationssystem Getting things done. Hier ist der Bericht samt nachgesprochener Audiodatei. Hilfreich fand ich auch den Hinweis Reden modular aufzubauen. Zum einen lassen sich die Bausteine in andere Reden setzen, zum anderen kann ich so Stück für Stück Audiodateien neu aufsprechen, ohne dass mir das Komplettpaket gelingen muss.
Schön dass ich meine Ziele das Rhetoriktraining “Grundstufe”, das Lesen eines der Birkenbihlbücher, das Halten eines Vortrages über GTD und das Schreiben einer Rezension so koppeln und erfüllen konnte. Es war erst das zweite geschenkte Buch, was ich darauf unverzüglich gelesen und gemacht habe.

Weiterführende Links:

Screenshots mit Gimp aufpeppen

In meinem ersten Videotutorial werde ich zeigen, wie man einen Screenshot mit dem Programm Gimp aufpeppt. Erst werde ich einen Abschnitt durch einen Kasten hervorheben und das Bild anschließend zuschneiden.

Screenshots kann man bestimmt auch einfacher machen, aber die hier geschilderte Vorgehensweise bietet viele weitere Anwendungsmöglichkeiten. Gezeigt wird der Umgang mit Pfaden, Hilfslinien, Ebenen und dem automatischen Zuschneiden.

So sieht es aus wenn alles fertig ist:

Gimp ist ein mächtiges Werkzeug – dazu läuft es auf vielen Betriebssystemen, ist Open Source und kostenlos. Die Photoshop-Alternative eignet sich somit auch zur Bildbearbeitung. Ich hoffe ich konnte jedem die erste Scheu nehmen und vielleicht riskiert ihr ja einen Download. Unter Windows kriegt ihr das Tool hier und unter Linux ist es meist vorinstalliert oder in einem Repository.

Der Screencast ist schnell und dreckig – ich habe den Ton via Handy aufgeommen, als Bildschirm-Aufnahme-Software “Xvidcap” unter Ubuntu verwendet und mit xxxx den Ton unters Video gelegt. Zum konvertieren der Dateien nutzte ich das vortreffliche Online-Tool Media-Convert.

Viel Spaß!

Hier geht es zum Download des Screencasts (”sc01_gimp_screencast” 4 Minuten; 25 Mb)

  • als WMV-Datei (Rechtsklick auf Datei und “Ziel speichern unter”)
  • als AVI-Datei (Rechtsklick auf Datei und “Ziel speichern unter”)

Die Arbeitsschritte im einzelnen:
Browseransicht – Ausschnitt ausfindig machen – Screenshot anfertigen (Ubuntu: Alt+Druck) – Browser minimieren und Screenshotbild via Gimp öffnen – Zielbereich auswählen – Zielbereich ausschneiden – Neue Ebene einfügen – Auswahl einfügen – Auswahl verankern – Hintergrundebene löschen – Bild automatisch zuschneiden – Hilfslinie horizontal einziehen (links Klick in die Seite und nach unten ziehen) – Hilflinie vertikal einziehen – Pfadwerkzeug auswählen – Eckpunkte setzen – Rote Vordergrundfarbe wählen – Pfad nachzeichnen (Pixelbreite des Strichs bestimmen und Option Pinsel als Hilfsmittel anklicken – Bild speichern unter – Name und png wählen – Abspeichern – fertig.Anmerkung:
Dieser Screencast hat mir viel Kopfzerbrechen bereitet. Ich habe viel Zeit mit dem Lesen in Hilfeforen zugetan und die nächsten Screencasts werden mit Sicherheit richtig fix von der Hand gehen. Folgende Programme kamen zum Einsatz: Ubuntu (Xvidcap, Audacity); Online (Media-convert); Windows XP (Windows Movie Maker, Audacity). Erfreulich zu sehen, dass ich mit meinem Handy Video, Bilder und Ton auf den Rechner überspielen und diese Dateien konvertieren kann.Weiterführende Links:

* Blogatelier Artikelserie Gimp-Bedienung
* Blogatelier Artikelserie Bildbearbeitung
* Projektseite Gimp

Jonglieren lernen – Video Tutorial

In diesem dreiminütigen Video zeige ich, wie man Jonglieren lernt. “Man” mag hier hochgestochen klingen, aber sind die Anfängerfehler ähnlich und kosten viel Zeit und Mühe. Geht man geschickt vor, stellen sich schnell Erfolge ein. Vielleicht klappt es schon nach 10 Minuten!?

Benötigt werden lediglich drei gleichartige, ballartige Gegenstände; Gemüse geht auch :-). Achtet darauf, dass ihr die Bewegung mit 2 Bällen beherrscht; passt es erstmal mit 2 Bällen, kannst du problemlos einen Dritten dazu nehmen.

Das Video ist mit einer Webcam aufgenommen, daher ist die Qualität mau, das Vorgehen sollte aber dennoch erkennbar sein. Bestenfalls lernt ihr schnell den ersten “Trick” – dieses angenehme Gefühl wird sich unzählige Male wiederholen.

Viel Spaß.

UPDATE:

Falls Probleme mit dem eingebundenen Video auftauchen – ihr könnt mein Video auch unter diesem Link sehen.

UPDATE2:
Da bei mir wiederholt Probleme mit Googles Webalbum und Google Video aufgetacht sind, versuche ich es nun mal mit Youtube:

Schlaganfall anhand von 4 Fragen erkennen

Das bekam ich gerade als Email:

Während gegrillt wurde, stolperte Ingrid und fiel hin. Man bot ihr an,
einen Krankenwagen zu rufen, doch sie versicherte allen, dass sie OK sei
und sie nur wegen ihrer neuen Schuhe über einen Stein gestolpert war.

Weil sie ein wenig blass und zittrig wirkte, half man ihr, sich zu säubern
und brachte ihr einen neuen Teller mit Essen. Ingrid verbrachte den Rest
des Abends heiter und fröhlich.

Ingrids Ehemann rief später an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins
Krankenhaus gebracht worden war.

Um 23.00 Uhr verstarb Ingrid. Sie hatte beim Grillen einen Schlaganfall
erlitten.

Hätten die Anwesenden gewusst, wie man die Zeichen eines Schlaganfalls
deuten kann, könnte Ingrid noch leben.

Es dauert nur eine Minute, das Folgende zu lesen…
Ein Neurologe sagte, die Kunst wäre, einen Schlaganfall zu erkennen, zu
diagnostizieren und den Patienten innerhalb von 3 Stunden zu behandeln,
was allerdings nicht leicht sei.

Es gibt 4 Schritte an die man sich halten sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen.
Lese und lerne!:
Manchmal sind die Symptome eines Schlaganfalls sehr schwer zu erkennen.
Das Schlaganfallopfer kann wirklich ernste Gehirnschäden davon tragen,
wenn Leute, die in der Nähe sind, die Symptome eines Schlaganfalles nicht
erkennen.

Nun sagen Ärzte, dass Umstehende einen Schlaganfall erkennen können, wenn
sie 4 einfache Fragen stellen:

* Bitte die Person, zu lächeln (geht das nicht = Lähmung)

* Bitte die Person, einen ganz einfachen Satz zu sprechen, zum
Beispiel: “Es ist heute sehr schön.”

* Bitte die Person, beide Arme zu erheben.

* Bitte die Person, ihre Zunge heraus zu strecken. Wenn die Zunge
gekrümmt ist und schief hängt, ist das ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls.

Falls die verunfallte Person Probleme mit einem dieser Schritte hat, ruf
sofort den Notarzt und beschreibe die Symptome der Person amTelefon.

Ein Kardiologe hat gesagt, dass wenn man diese Mail an mindestens 10
Leute schickt, man sicher sein kann, dass irgend ein Leben dadurch gerettet
werden kann.

Ich bin bei Kettenmails immer skeptisch und habe selbst gesucht. Bei bronline fand ich was:

Wie kann ein Laie einen Schlaganfall erkennen?

Prof. Hamann: Das Wichtigste ist, dass man überhaupt an den Schlaganfall denkt, wenn man bei einem Menschen plötzliche neurologische Ausfälle beobachtet. Sie können sich sehr unterschiedlich äußern, indem derjenige zum Beispiel nicht mehr in der Lage ist zu reden, zu gehen, seine Arme oder Beine zu bewegen oder zu schlucken. Dann gilt der Satz: “Zeit ist Hirn!” Man sollte sofort den Notarzt oder die Rettungsleitstelle verständigen, damit der Kranke umgehend in das nächst gelegene Zentrum gebracht wird. Die Telefonnummer lautet je nach Region 112 oder 19222. Auf keinen Fall sollte man den Patienten selbst ins Auto packen, um ihn zum Arzt oder ins Krankenhaus zu bringen, denn wenn unterwegs eine Verschlechterung eintritt, wird alles noch komplizierter.

Hamann schildert Warnsignale:

Prof. Hamann: Klassische Warnsignale sind die kurzfristige halbseitige Lähmung, die kurzzeitige halbseitige Gefühlsstörung, Doppelbilder, akuter Schwindel sowie akute Kopfschmerzen. Eine charakteristische Störung wird häufig verkannt: das kurzfristige, oftmals nur für Sekunden andauernde Erblinden auf einem Auge. Dieses Erblinden tritt auf, wenn im Bereich der Halsschlagader eine Verengung sitzt, aus der kleine Gerinnsel ins Auge gespült werden und so die Augenarterie kurzzeitig verschließen. Die Patienten schildern, dass das Auge kurzfristig komplett schwarz wurde und sie erst nach Sekunden, teilweise auch Minuten, wieder sehen konnten. Denn diese Gerinnsel lösen sich selbst wieder auf. Die meisten denken, ihnen sei etwas ins Auge geflogen und ignorieren dieses Warnsignal. Immer wieder habe ich Patienten, die mit einem großen Schlaganfall kommen und von diesen kurzen Erblindungssymptomen berichten.

  • Hallo

    • Dieser Blog ruht derzeit.
      Dennoch viel Spaß!
  • Werbung