Kalender klug nutzen

Mit einem geschickt eingesetzten Kalender kannst du dein Alltagstreiben effizienter und entspannender meistern . Entweder als reine Erinnerungshilfe oder als Kernbaustein des eigenen kleinen Selbstorganisationssystems.

Ein Kalender ist wichtig. Auch wenn man keine Termine mag, sollen zwei Menschen etwas gemeinsam machen, empfiehlt sich das Festlegen einer Zeit. Arbeitet man hingegen alleine, ist es vielleicht besser, die Dinge zu erledigen, auf die man gerade Lust hat – die jetzt sozusagen reif sind. Man spricht von Ereignis- und Uhrzeit.

Oft geistern einem Dinge im Kopf, die man bloß nicht vergessen darf oder im Auge behalten möchte. Tu dir den Gefallen und schreib diese irgendwo auf. Damit du diesem Fetzen Papier jetzt vertrauen kannst, musst du noch sicherstellen, dass du ihn regelmäßig liest.

Du könntest beispielsweise einen Kalender zu deinem neuen Freund machen und dort diese Termine eintragen. Jeden morgen wirfst du einen Blick in den Kalender und siehst nach, was für heute ansteht. Du kannst dir auch einmal die Woche einen Termin eintragen, an dem du den Kalender durchsiehst – die letzte und die kommende Woche. Vielleicht musst du ja für einige anstehende Projekte etwas vorbereiten oder dir fiel ein Termin unter den Tisch. Jetzt legst du den Kalender neben den Autoschlüssel oder in die Handtasche – so wirst du ihn nicht vergessen und immer wenn dir ein “Denk da bloß dran”-Gedanke durch den Kopf jagt, greifst du zum Stift und trägst ihn in den Kalender.

Wichtig bei der Kalenderwahl ist das Format – es muss halbwegs übersichtlich sein und du musst ihn immer dabei haben können. Alternativ kannst du dir für den Gedanken zwischendurch auch eine leeres Blatt in den Geldbeutel legen. Als Kalenderfiliale sozusagen. Du erhältst so ein abgeschlossenes System und kannst dich darauf verlassen, dass du an im Kalender stehenden Posten immer erinnert wirst, ohne diese im Kopf behalten zu müssen.

Wir haben bei dieser Methode allerdings den Nachteil, dass der Kalender schnell voll wird, oder dass ein zu großer Kalender hin und wieder zu Hause liegen bleibt. Für den technikaffinen Nutzer sind Online- oder Handykalender vielleicht die Lösung.

Google Kalender
Google Kalender – Online

Nichts desto trotz, ist ein abgeschlossenes System eine Erleichterung – die Termine sind aus dem Kopf und du erhälst ein Feedback, inwieweit du dein auferlegtes Pensum meisterst.

Weiterführende Links:
* Artikel zu Ereignis- und Uhrzeit

Hinweis: Ich empfehle die Selbstorganisation nach dem System “Getting things done” , kurz GTD. Der oben geschilderte Tipp ist so nicht Bestandteil dieses Systems. Er ist lediglich ein Versuch, einen GTD-Baustein herauszugreifen und auf den Alltag von Nicht-GTD-Nutzern umzulegen.

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