Was Manager können müssen
In der Focus-Ausgabe vom 29.01.2007 ziert diese Aussage das Cover. Drei Artikel informieren zum Thema „Führung“.
Im Hauptartikel „Von der Kunst ein guter Chef zu sein“ fragt Focus Personalexperten, Headhunter, Unternehmensberater und erfahrene Manager, wie führen nun geht.
* 2005 musste jeder zweite Manager auf Grund mangelnder Leistungen gehen.
* Die Arbeitswoche dauert für einen Manager im Schnitt 50 Stunden.
* 66% davon würden lieber weniger ernten und dafür mehr Freizeit haben
* die innere Kündigung der Mitarbeiter kostet der deutschen Wirtschaft 93 Milliarden pro Jahr (Berechnung von Pansen und Stegmann).
Zentrale Fragen für den Manager:
* Wie sehen mich meine Mitarbeiter?
* Wie motiviere ich mein Team?
* Inwieweit stimmen die Ergebnisse?
* Wieviel meiner Aufgaben sollte ich delegieren?
* Wie führe ich ein Team?
* Wie behandelt man seine Kollegen?
Und was nun tun?
* klare Ziele setzen
* transparent entscheiden
* Mitarbeiter mitreden lassen
* Mitarbeitern deren Teil am Erfolg zeigen
* regelmäßig Feedback geben
* über alles Notwendige informieren
* gemeinsame Ideen, Ziele, Pläne wiederholen
* Ratschläge von Unbeteiligten einholen
Die Experten waren sich einig, dass man führen lernen kann.
Folgender Satz rundete den dritten Artikel ab:
„Wer aber ungern Verantwortung trägt, Entscheidungen ewig vor sich herschiebt, oder anderen nicht vertrauen kann und am liebsten selbst kontrolliert, wird als Manager mit Personalverantwortung wohl nicht glücklich.“
Kommentar:
Ich fand die Aufmachung des Magazins sehr ansprechend.
Den Hauptartikel fand ich etwas langatmig und die Wissenschaft kam mir zu kurz.
Wenn ich das richtig las, war unter den Befragten niemand, der im Bereich Führung forscht.
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